die nomination bei spiegel.de besprochen | habe schnell nachlesen gehen müssen, was ich mir zum film notiert habe:
fazit: einer der wenigen alt68er, welche versuchen, einen thermodynamischen eingriff in die jetztzeit zu tun. ich meine, einer der gelungensten dieser tage! vielleicht sollte peter sloterdijk nachhilfeunterricht bei haneke beziehen. vielleicht liesse er sich von ihm noch etwas beibringen?!?
für mich war offenbar der punkt, dass haneke (überdeutlich) anzeigt, dass er keinen film gemacht haben will über die zeit "damals"... er erzählt eine prabel. haneke redet über das hier&jetzt! so habe ich ihn gelesen. und war darum wohl so begeistert!

beim notieren dieses eindrucks, bin ich dann in interviews (mit matussek!) auf bestätigungen dieser thesen gekommen... ich vermute: haneke wird vom deutschen feuilleton überhaupt nicht verstanden. der kerl ist viel wilder, als diese schönschreiber zum wegfalten es sich trauen zu denken ;-)))

bis jetzt hat sich haneke aber noch nicht zum gespräch angemeldet. er hat wohl auch eine fleissige assistentin. wie roger willemsen. welche hübsche und treffsichere einschätzungen zu machen weiss. und vielleicht ist haneke ja ebenfalls bloss einfach ein brand, welche eine massentaugliche nische eloquent und gekonnt bedient. und und immer so weiter... haha... | übersicht: berlin 24.10.2009 - 23.03.2010