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10.3.2010 www.kleinreport.ch Martin Wagner im Gespräch: «Das Tageszeitungsmodell ist nicht tot»

Die Bedrohung der Tageszeitung ist gleichzeitig eine Bedrohung des Journalismus. Seit den 90er-Jahren haben wir erlebt, wie Ertragspotenziale in grossen Medienkonglomeraten durch Verminderung der Qualität erzeugt wurden. Man versuchte aus den grossen Medienzusammenschlüssen für die Aktionäre das Optimale herauszupressen. Das ging alles
zu Lasten der Qualität.
das ganze gespräch finde ich bei www.kleinreport.ch nicht. (ich habs im newsletter bekommen via eMail. wie auch immer: mehr & anderes dazu in unserem gespräch mit dr. michael maier (podcast inkl. mehreren stufen der transkription)

NACHTRAG: sehe erst jetzt das intro:
"Martin Wagner, der neue Verwaltungsratspräsident der Basler Zeitung Medien, äussert sich im Gespräch mit «Werbewoche»-Chefredaktor Pierre C. Meier zu seinen Plänen und zur heutigen Situation der Tagespresse. Der Klein Report veröffentlicht das Interview im Wortlaut und hofft, dass Pierre uns keine Klage androht. Es wäre uns lieber, wenn wir statt vor den Kadi vor die «Kronenhalle»-Bar zitiert würden (siehe andere interessante Interviews im Klein Report)."

HAMMR... wenn gerichtsklagen, dann aber doch bitte gleich richtig. den letzten abschnitt würde ich dann als gegenklage unter dem kapitel ehrverletzung einreichen (hervorhebung durch sms):
WW: Wenn die Wirtschaft nicht anzieht, wird es weitere
Sparmassnahmen bei den Medienhäusern geben...

MW: Ja, es wird weitergehen. Es ist ein Trugschluss zu meinen, das Internet habe die Zeitungsszene gekillt. Die Zeitungsszene hat sich selber gekillt durch den Abbau der Qualität. Das Internet hat den ganzen Niedergang nur beschleunigt. Die Ursache liegt darin, dass man den Journalismus nicht mehr als öffentliches Gut angeschaut, sondern ihn aus Profitgier beschädigt hat. Alle meinen, wenn es Print nicht mehr gibt, dann nehme ich meinen Laptop und bekomme die gleichen Inhalte aus dem Internet. Weit gefehlt! Schauen Sie die Bloggerszene an. Es gibt keine ethischen Grundlagen für die Bloggerszene. Wie soll ich denen vertrauen können? Ein weiteres Problem ist die Verlässlichkeit. Ich kann Ihnen ein Lied aus der Filmwelt singen mit der ganzen Hacker-Problematik und den Fragen betreffend den «intellectual properties». Es gibt beispielsweise Leute oder Firmen, die schlechte Inhalte aus Google-Suchresultaten haben. Die beauftragen Hacker, diese Inhalte zu zerstören oder abzuändern. Es gibt also Leute, die in Inhalte eingreifen. Ohne Print habe ich ein grosses Problem mit der Verlässlichkeit und der Glaubwürdigkeit von Informationen. Die ganze Hackerszene ist abgesehen davon auch ein Riesenproblem für das Paywall-System. Wenn ich sage, diese und diese Information kostet dann was, dann geht es genau 24 Stunden, und einer hat das System geknackt. Aber das ist ein anderes Thema.
das ist wahrlich ein anderes thema. solche leute hocken am drücker? haben die einen waffenschein für den zugang an die massenmedien? oder stellen sie sich bloss dumm? das muss ich doch grad schnell dem tito tettamanti erzählen gehen :-/ und dann noch (in teil 2:)
Für mich ist die Finanzierung des Journalismus über den Internetbereich nicht machbar. Natürlich kann ich gewisse Erträge generieren, aber ich kann nie qualitativ guten Journalismus, der halt etwas kostet, übers Internet finanzieren. Dieses Businessmodell gibt es nicht und wird es nicht geben. Es braucht aber eine Lösung für die digitale Welt. Die Frage ist, wie verknüpfe ich meine Inhalte mit der digitalen Welt, damit das Ganze finanzierbar ist? Da habe ich schlichtweg - wie alle anderen - keine fertige Lösung auf dem Tisch. Wenn ich eine hätte, wäre ich der glücklichste Mensch.
das ist ja wirklich lächerlich! da beobachtet der kurator ja mehr als dieser insider! ich sage bloss: michael maier lesen und selber weiter denken! | gute nacht! ich gehe jetzt träumen, wie wir einige leute zum glücklichsten menschen machen können ;-P

berlin 24.10.2009 - 29.03.2010

09.3.2010 www.news1.ch norbert neininger: "Wir haben auf Aggregationsbetrieb umgestellt"

persönlich.com/christian lüscher, via eMail 9. märz 2010 04:02 | "Sieben deutschschweizer Medienhäuser wollten mit ihrem Gemeinschaftsprojekt eine Konkurrenz-Website zu google.news und Newsnetz aufbauen. Doch die Webseite hat sich nicht zur trafficstarken Plattform entwickelt, die man vor Monaten in den Medien vorgestellt hat. Norbert Neiniger, Projektverantwortlicher von News1, bestätigt gegenüber "persoenlich.com" entsprechende Informationen, dass die Onlineredaktion aufgelöst wurde." (...) An News1 beteilgten sich vor einem Jahr die NZZ, die Neue Luzerner Zeitung AG, die St. Galler Tagblatt AG, die AZ Medien AG ("Mittelland Zeitung"), die Meier + Cie AG ("Schaffhauser Nachrichten"), die Südostschweiz Medien AG sowie die Zürich Land Medien AG ("Zürichsee Zeitung", "Zürcher Oberländer", "Zürcher Unterländer"). (...) Bettina Schibli (teilt) schriftlich mit: "Die NZZ-Mediengruppe fokussiert sich auf das geplante NZZ Netz, wo NZZ Online den Nukleus für den Inhalt liefert und die Regionalverlage die regionalen Nachrichten unter ihrer jeweiligen URL einbringen. Geplant ist der Launch im Herbst 2010. In einem ersten Schritt werden die Regionalverlage der Gruppe in das NZZ Netz integriert. In einer zweiten Phase steht das NZZ Netz auch weiteren interessierten Regionalverlagen offen."

diese mitteilung passt zum text, welchen wir gestern abend online brachten. aus einem gespräch mit dr. michael maier, machten wir transkriptionen und schliesslich eine konstruktion als interview. darin sagt maier:
sms | Jetzt noch die dritte Subtraktionsstufe: Keine Druckerei, keine Vollredaktion, nur noch maschinelle Aufarbeitung von Informationen mittels RSS-Feeds bei vollem Erhalt von Qualitätsjournalismus.
michael maier | Kein Verleger würde Ihnen das ins Mikrofon sagen. Aber wenn eine Zeitung ohne Druckerei, Verteilung und ganz ohne Journalisten entstehen könnte, sie würden es machen. Wenn jetzt aber auch noch die periodisch erscheinende «weisse Zeitung» mit den geldbringenden Inseraten verschwindet, da geraten auch die Verleger in Panik. Und für uns gelernte Journalisten – und für die Medien überhaupt – ist das die grösste Herausforderung. Wir stehen an einem Nullpunkt.
@martin: reine werbelinks... also.. haha... und dann noch auf "eine geschlossene gesellschaft", in welcher sich die immergleichen immer gleich treffen und geheimniskrämerei betreiben... ist es das, was du mir zeigen wolltest?!?! sei expliziter! vergl. auch: märz 2009: rebell.tv am symposium: "war, media, and the public sphere" in wien (da war ich der einzige zuschauer! nicht einmal russ-mohl himself durfte in der NZZ über den kongress schreiben ;-)))

übersicht: berlin 24.10.2009 - 29.03.2010

03.2.2010 übung: das subtraktionskonzept schneller erkennen


andremarty.com
| archiv: andré marty bei rebell.tv | das subtraktionskonzept von rebell.tv - ankündigung transkription gespräch mit dr. michael maier
damit keine missverständnisse entstehen: ich habe nix gegen das subtraktionskonzept. solange erkannt wird, dass es sich um ein subtraktionistischen ansatz handelt. mir gehts in diesem eintrag also einfach darum: "eine übung" zu zeigen, diese (sehr spezielle, sehr spezifische, sehr reduktionistische) herangehensweise als solche zu demonstrieren:
andré zeigt hier in fast jedem satz, wie er das netz beobachtet: (fett = am | normal = sms)
Eine Million Klicks macht er pro Monat
1- mehr ist gut, wichtig, bedeutungsvoll, "relevant"

- und selbst das hat ihn nicht vor dem Gefängnis gerettet.
2- ignoranz der behörden. das nicht verstehen, was in der "gegenöffentlichkeit" abghet.

Wael Abbas, einer der vielen ägyptischen Spitzenblogger,
3- spitzenblogger, a-blogger, spitze = viele hits, grosse audienz, viele zuhörende, mitlesende etc.

ein Journalist und Menschenrechts- Aktivist. Zuhören, was er uns zu sagen hat -
4- korrespondiert mit 2. "sei wenigstens du kein ignorant!"

es lohnt sich!
5- das nenne ich "trüffelschwein"
trüffelschweine: davon gibt es tonnenweise im netz. in trüffelschweine muss keinen cent investiert werden. die wachsen schneller nach, als sie köstlich zubereitet genossen werden können: oft werden einfach simple links geschickt. völlig unkommentiert. botschaft: "geh dahin!" - "geh dorthin!" sehr schwierig einzuschätzen. kommen solche hinweise von engen bekannten (wieviele kann ein mensch davon ertragen?!?) kann eingeschätzt werden, dass die person meine themen extrem gut kennt. und ich klicke halt drauf. (widerwillig.) ich selbst empfinde aber solche links eher selbstinszeniererisch. sie sagen: "ich habs gesehen! (du noch nicht?)" "ich war schon dort!" "das wäre doch wichtig für dich". (will sagen: auf der inhaltsebene wird "was wichtiges" geschickt. auf der beziehungsebene wird verbundenheit signalisiert. jetzt aber: ich höre solche - hier bei andreé explizit! - "appellige" hinweise doch eher mit dem "selbstoffenbahrungsohr"! als erhöhtes "sendungsbewusstsein" ;-) denn: ich finde selbst alle paar sekunden tolle hinweise im netz. via rss. wie blogroll. via twitter. und meisten sind die wirklich tollen hinweise von leuten, welche ich ja eben gerade nicht kenne. welche meine themen ja eben gerade nicht gut finden, falsch angepackt, total missverstanden. mich inkompetent erleben etc. etc. will sagen: "trüffelschweine" sind völlig uninteressant und müssen wohl eher gemieden (allein aus zeitökonomischen gründen!) werden. interessant wird für mich ein linkhinweis erst dann, wenn mir jemand sagt, was er/sie dort gesehen hat. warum ist wael abbas interessant? nicht für mich, sondern für andré. (welchen ich ausserordentlich schätze!) was ist ihm aufgefallen? was ist so ganz anders, als in den klassischen, "faschierenden" medien, was bei diesem "subtraktionistischen blogger" gehört werden kann? warum denkt andré, dass dieser journalist als ein sprachrohr in ägypten empfunden wird? (zudem wäre es nötig zu klären: während im iran massiv geblogged wird, nutzen im arabischen raum die leute eher die diskussionsforen. warum ist das so und warum weicht abbas davon ab. etc. etc. etc.)

noch einmal: ich finde das subraktionskonzept nicht schlecht. ich finde es auch nicht verwerflich trüffelschweinige links vorbeizuschicken. (das mache ich selbst freilich und selbstverständlich auch! so wie ich selbstvernatürlich das internet auch subtraktionistisch verwende - wenn auch nicht hier im zettelkasten, aka blog. etc. ;-) noch einmal: es geht mir lediglich darum, auf diesen massiven unterschied in der herangehensweise zu verweisen. und noch einmal:
das internet als distributionsapparat zu brauchen, meint, das internet zu MISSbrauchen. dafür ist es präzis NICHT gemacht worden. es ist NICHT die aktuelle herausforderung. in diesen bereich muss NICHT investiert werden. das muss man einfach umsetzen! das hat mit fleiss, konsequenz und - seitens der verleger - mit kündigungsMUT zu tun!
umsowitziger ist ja, wenn engagierte subtraktionsbloggende journalisten sich dann noch gegen die kündigungswellen seitens der verleger aufregen. das zeigt bloss, wie die süstemlogik - welche des subtraktion beinah überevident erklärt - überhaupt nicht begriffen worden ist! | wie auch immer: wenn dieser (radikalen) meinung sich nicht angeschlossen werden kann - ich relativere es ja selbst, s. text vor dem letzten kasten! - dann erwarte ich ja bloss von den "huch!professionellen schurnalisten", eine minimalste abstinenz: es würde nämlich genügen, keine sexualisierenden, fäkalisierenden, faschisierenden, gewaltmetaphern verwendenden beschreibungen von nicht-subtraktionistischen anwendungen und nutzung des internets genügen. himml | weitere übungsmöglichkeiten: "textsorten sofortiger erkennen" | übersicht: berlin 24.10.2009 - 23.03.2010

03.2.2010 das subtraktionskonzept von rebell.tv - ankündigung transkription gespräch mit dr. michael maier

ARCHIV: hier gehts zur aktuellsten version | hier folgt die 1:1 übernahme der letzten darstellung:
wider die nutzung des internets als distributionsapparat
"das subtraktionskonzept von rebell.tv" beschreibt eine ganz bestimmte art und weise das internet zu beobachten, zu bewerten und zu nutzen. diese spezielle interpretation des internets hat praktische folgen: von der persönlichen und beruflichen nutzung, der beurteilung und entwicklung von qualitätsmassstäben bis hin zur realisation von projekten und investitionen in nächste experimente. "das subtraktionskonzept von rebell.tv" kann besonders einfach im umfeld des professionellen journalismus nachgewiesen und beobachtet werden. es ist aber auch darüber hinaus weit verbreitet. das konzept ist sehr einfach zu verstehen. es besagt, dass das internet als ein distributionsapparat verstanden wird: es wird dabei anerkannt, dass das internet geeignet ist, multimediale inhalte, kostengünstig und zielgruppenoptimiert herzustellen, anzubieten und zu verteilen. es werden die neue technologien für enorme einsparmöglichkeiten genutzt: bei der herstellung, bei der aufarbeitung, bei der verteilung...

bis heute wurde "das subtraktionskonzept von rebell.tv" nicht abschliessend und umfassend (in der logik des subtraktioniskonzeptes) beschrieben. das interessiert uns derzeit auch deshalb wenig, weil wir für uns selbst genügend viele weitere hinweise im zettelkasten (BLOG) längst notiert haben, um an ganz anderen eigenentwicklungen zu arbeiten. hingegen haben wir ein vitales interesse, diese reduktionistische haltung offensichtlicher werden zu lassen.

im deutschsprachigen raum, hat die logik dieser analytischen herangehensweise einen namen. er hat präzis und konsequent die entsprechenden subtraktionsstufen realisiert: wir haben soeben den podcast mit dr. michael maier, verleger, autor und journalist, transkribiert. der text liegt aktuell in der schlussredaktion. wir werden den text demnächst als pdf hier (PRINT) kostenfrei zur verfügung stellen. falls sie an einem vorabdruck interessiert sind, machen wir ihnen via eMail gerne ein solches angebot.


links & kommentare | hinweis auf weitere stufe vom 15.12.2009
"die form der unruhe" wird für die computerzeit, was die NZZ für die maschinenzeit war ;-)
die forschungs- und entwicklungsumgebung von rebell.tv dient uns dazu, eine völlig andere herangehensweis zu erschliessen. wir nennen diese arbeitsweise "die form der unruhe". zur zeit arbeiten wir an einem kleinen, dünnen und leichten büchlein, welches auf die wesentlichen prinzipien eingehen wird. band 1 ist bereits im verlag junius, hamburg, erschienen: es ist gross, dick und schwer. (ein pdf einer rezension in der süddeutschen zeitung, auf in die kultur der kontroverse, senden wir ihnen via eMail gerne zu.)

wer ohren hat zu sehen, mag vielleicht handeln wollen? investors relation! | übersicht: berlin 24.10.2009 - 23.03.2010

15.9.2009 ein beispiel für einen typisch subtraktionistischen blogeintrag: der "netzökonome" für die FAZ

der "netzökonom" holger schmidt zeigt, was subtraktionistisch bloggen heisst | übrigens: die anführungszeichen um sein "netzökonom" sind von ihm selber ;-)

logo: das ist unfair: 99% von "bloggenden" journalisten führen einen strikt subtraktionistisch geführtes "blog". warum wähle ich gerade dieses beispiel?

der "netzökonom" im gestus des "huch!professionellen schurnalisten". die haltung: "ich habe gesucht, ich habe gefunden, ich bereite es hier dem wurm so auf, wie es ihm schmeckt! - schlucken!" (und anschliessend ein DANKE vorbeischicken!) nein: der text ist klasse! es ist keineswegs: "kurz, knackig, knackiger!" es ist nicht "blut, busen, bleiten"-mässig. es ist ja ein "blog" der FAZ. es ist alles da! ein roter faden! eine tolle schreibe! ein geschichte! umsichtige hinweise! sensationell... so what? noch mehr: es hat sogar links! was ansonsten der simpelste hinweis auf einen möglicherweise subtraktionistischen eintrag wäre... ABER:

wer braucht einen link auf google news? (gar niemand!) aber warum wurde dann nicht wenigstens konsequent auch auf auf "Burdas Flaggschiff Focus Online" verlinkt? (interessant ;-) das ist jedoch nicht einmal annähernd der punkt: ein typischer subtraktionistischer beitrag tut so, als wäre ein hyperlink das genau gleiche wie eine fussnote in einem print-text. eine fussnote ist eine quellenangabe. es ist eine bestätigung der richtigkeit der hier versuchten aussage. es geht um "rechenschaft ablegen" im (pseudo-)wissenschaftlichen sinne. mit einem hyperlink in einem hypertext hat das 100% GAR NICHTS zu tun!

ein hyperlink in einem hypertext ist EINE VERBINDUNG.
im hier gewählten text, wäre es - allein schon aus wissenschaftlicher - vielOh!sofWie?scher - redlichkeit wichtig gewesen, dass die studien selbst, aus welchen intpretationen und eigene zusammenstellungen gemacht worden sind, zugänglich gemacht worden wäre. aber dazu werden nicht einmal präzise "quellenangaben" gemacht... darum fällt der an sich tolle bericht, weit in den negativen bereich...

7. hyperlinks subvert hierarchy.
diesen satz scheint der "netzökonom" noch keineswegs begriffen zu haben. ausgerechnet aber der hyperlink ist DAS was das netz, das internet, ausmacht. (ok: zu jener zeit habe ich "die welt ist ein gespräch" geschrieben... aufbauend auf mind. 100 jahre theoriediskussion... abernu...) und wie das cluetrain manifesto kam, konnte schon wenig später die 7. these erweitert werden mit: "... und RSS ist der bagger für diese untergrabungsarbeiten!" (abernu...)

jetzt ist der mann ein "Link Economy"-experte der huch!2.0-szene und lässt sich das in seinem intellektuellen "leben im netz" nicht anmerken? eieiei...

das ist die ganze crux dieser neuen technologie:
die cloud, die crowd, der link: die wollen umgraben. wer daran kein interesse hat - das netzwerk, die organisation - ist offensichtlich. und darum ist auch die aufregung des "netzökonomen" pseudo. google und burda und spiegel sind nicht so unterschiedlich wie sie tun. warum soll burda sich nicht aufregen und sich gleichzeitig an google anpassen. etc. etc. die süddeutsche zeitung demonstriert diese nuttigkeit seit ewigen zeiten, ohne vom eigenen feuilleton abgestraft zu werden ;-)

schluss jetzt. wäre ich bereit, endlich das wort "blog" wieder loszulassen, und es einfach nicht mehr zu gebrauchen, wäre wohl alles kein problem. aber an solchen beispielen liesse sich immerhin die unterschiede (beim bloggen, beim digitalen zettelkasten führen, etc) zur darstellung bringen... aber die zeiten für sich öffnende "denkräume" ist bedenklich schlecht... (trotzdem unser versuch auf 512 seiten, in drei symbolischen kapiteln, in einem statementartigen format ;-)

hier noch einmal - weiter oben versteckter integriert: dieses *geniale" video der auf dankbarkeit bettelnden huch!professionellen schurnalisten:
der deutsche journalisten-verband wünscht sich doch so sehr unsere ganze dankbarkeit... immer wieder HAMMER das ding anzugucken :-)

timeline: schon vor einem jahr, empfand ich das wort "blog" für tot. (es war anlässlich von einem besuch von lars. ich bin sicher, dieses gefühl habe ich schon mind. ein jahr mit mir rumgetragen... es ist schon lange vorbei... aber auch rocketboom hat damals die wörter umgestellt... das war mir wohl dann "eingefahren". ;-)


wer hört bert brecht sich im grabe umdrehend und twitternd?
| und was ist mit hugo ball? welcher sich schon vor 100 jahren übergeben hat müssen, ob all den verdrehten wörtern, welche sich ihm um die zunge schlingerten? und wir heute? noch dazu all die bilder... da waren wird doch schon mal. bei diesem gefühl, sich augen und ohren verschliessen lassen zu müssen, um von den sirenen nicht verführt zu werden... ein pariser vom scheitel bis zur zeh? nein. es geht nicht darum, ein "reines leben", unbeflecktes leben zu leben. ganz anders: ich wünschte mir lediglich, es mir leisten zu können, denken zu dürfen, was so naheliegend zu entdecken bleibt...

die umstellung vom buchdruck zum computer ist wesentlich interessanter, als der huch!professionellen schurnalismus und die erbsenzählend huch!wissenschaft es derzeit zur darstellung bringen lässt. punkt

und so rennen wir weiter um unseren businessplan. (und das ist vielleicht der versteckte ärger!) dass ein "netzökonom", welcher seinen texten das ringen um "die gesamtheit" seiner handlungsfelder nicht mehr anmerken lässt. ich bleibe stur:

was wir bräuchten, wäre OFFENSIVSTE arbeit mit den investoren. solang projektchen wie "doodle" im deutschsprachigen quartier die kleinstadt schweiz die meisten venture-gelder zu sammeln versteht, stets äusserst bedenklich. nicht nur mit der szene. umstandlos mit "der (nie in ihrer ganzheit anwesenden) gesellschaft" ;-P

06.8.2009 "das internet ist aus einem distributionsapparat in einen kommunikationsapparat zu verwandeln"

logo: die anspielung ist suprKlar: bert brecht schrieb: "der rundfunk ist aus einem distributionsapparat in einen kommunikationsapparat zu verwandeln." danach kamen die nazis.


heute sind es präzis die huch!alt68er...
welche via "german-speaking part of europe"-feuilleton die grassierende subtraktionitis im internet mit ihren geerbten millionen befördern...

die theorien müssen verfeinert werden: inszenierung von mitmach-medien sind noch lange keine kommunikation. ganz im gegenteil: es ist die fieseste, die hinterhältigste form der disziplinierung. nein: nicht 1984! nicht orwell! "schöne neue welt!" huxley hat wesentlich passender die heutige zeit vorausgeahnt... ich bleibe stur: schon heute muss gefordert werden:
"das internet ist aus einem distributionsapparat in einen kommunikationsapparat zu verwandeln!"

@christian: 1) darauf gibts eine leichte antworte. der ethische imperativ nach heinz von förster ;-) 2) es gibt einen kommentar-rss-feed. weiss nicht, ob dir das hilft. meine wunschliste ist jedenfalls länger ;-)
@latent.de/stephan: hier eine reaktion auf das radiogespräch
@oliver: jaja... und das sagt ein ständig schreibender kommunikationsprofessor... ich denke, du kannst dir eine solche aussage nicht wirklich erlauben. du läufst gefahr, dass wir hören: "hört auf zu reden. lest meine bücher!" - pierre bayard, ein literaturprofessor aus paris wendet eine andere (vermutlich auch pseudo-)taktik an ;-)
@hubert: (habe deinen kommentar aus facebook kopiert. ich hoffe, das ist ok.) unsere antwort auf deine letzte frage, haben wir in der royal academy of arts gegeben: joseph beuys' nightmare | vergl. auch: hugo ball. flucht aus der zeit
@christian: definitionsversuch. hier gehts weiter ;-)

29.5.2009 kleinreport weiss, dass die WHO weiss, dass warnhinweise auf tabakwaren wirken: was bedeutet dies für die warnhinweise von rebell.tv?!?


Warnhinweise auf Tabakwaren motivieren laut WHO zum Rauchstopp
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist überzeugt, dass Warnhinweise auf Tabakwaren dazu motivieren, mit dem Rauchen aufzuhören. Schockbilder und Warntexte gehören demnach zu den billigsten und wirksamsten Methoden, um den Tabakkonsum zu senken, teilte die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention am Donnerstag anlässlich des Welttags ohne Tabak vom kommenden Sonntag mit. Die Wirkung haben Umfragen aus Ländern bewiesen, wo die Kombination von Bild und Text auf Tabakprodukten schon längere Zeit vorgeschrieben sei, etwa Brasilien und Thailand.

In der Schweiz müssen spätestens ab Januar 2010 die Warntexte zusätzlich durch Bilder und den Hinweis auf eine Rauchstopplinie ergänzt werden. Das Aufhören mit dem Rauchen falle zudem leichter, wenn man bei einem Rauchstopp-Wettbewerb mitmache, wie er auch dieses Jahr in der Schweiz im Juni durchgeführt werde, teilte die Arbeitsgemeinschaft weiter mit. Teilnehmen können alle Raucherinnen und Raucher, die vom 4. Juni bis zum 3. Juli 2009 nicht rauchen. Als Hauptpreis zu gewinnen sind 5000 Franken. Die Anmeldung ist im Internet oder via Postanmeldekarte möglich. (28.05.)
typische für huch!professionelle hinweise der schurnalisten: die kurz, knapp und klein reportierte meldung ganz ohne jeden link. im sinne von:
wir haben (für dich) gesucht. wir haben für dich copy/past gemacht. morgen sind wir wieder für dich da: bleibe unserer abhängigkeit gewogen!
logo: die faz.net machts auch so. das nennt sich qualität! | naja: hier gehts zur info der who. in sechs sprachen. 342 seiten. die WHO hat nach allen regeln der aufmerksamkeitsökonomie ihre unterlagen gestaltet. peppiges intro. zusammenfassung in bloss 6 punkte, wie der "tabak epidemie" entgegen getreten werden kann. es sind die warnhinweise auf der halben packung einer zigarrettenschachtel, welche bei den professionellen verknappern noch überleben. tja...

sekundärer jugend- und frauenhass
und alle beide: kein hinweis, dass volkswirtschaftlich alkohol wesentlich negativer zu buche schlägt. (hehe! wir leben doch in totalökonomischen zeiten. aber eben... die alkoholindustrie (nicht nur in der schweiz) hat ein wesentlich genialeres lobbying, als die tabakindustrie. wer säuft, lagert seine organe in alkohol ein. und lebt ewig. wer raucht, arbeitet hat, konsumiert toll. und wenn der krebs in verschlungen hat, sinkt er vom bürostuhl in 0,plötzlich. ein idealfall für jeden sozialversichtungspolitiker. aber was wir hysterisiert? rauchen. (vermutlich, weil damit gegen kinder und frauen angegangen werden kann. könnte vermutet werden. "sekundärer jugend- und frauenhass", ist das vielleicht ;-)))

warum ich es hier aber notiert habe?
- logo! ich habe ja nix anderes gemacht, als die gesundheitsbehören: gross müssen die aufdrucke sein. drastisch. provokativ. unübersehbar. und dann wirken die sprüche plötzlich!!! juhui!!! macht der professionelle dilettant wieder einmal alles richtig?!? wow! immerhin: das internet bloss als eine möglichkeit zu sehen, druck-, distributions- und redaktionsteamkosten zu sparen, ist so peinlich, wie dümmlich, wie lächerlich! die vor der schlange sitzenden kaninchen der huch!professionellen schurnalisten werden das noch lange nicht begreifen. sie werden weiterhin, noch wildere, noch zielgruppen optimiertere, noch totalisiertere totalausschaltverhindernde programmideen haben... schlechte zeiten? gute zeiten für den nächsten aus- und umbauschritt von rebell.tv ;-)

jetzt zuerst: vom angel- zum venturecapitalist. totalumbau, teamaufbau. und drei jahren später heisst es dann: totalumbau, teamaufbau. und dann rauchen wir die medienhäuser! wir bleiben grössenwahnsinnig: "die form der unruhe" wird das, was die NZZ für die maschinenzeit war. punkt

28.4.2009 wenn qualitätsbewusste journalisten einen guten blog gefunden haben, wird damit fast immer ein subtraktionsblog bezeichnet. oder: was ist ein subtraktionsblog?

ZUR AKTUELLSTEN ERKLÄRUNG DES WARNAUFDRUCKS

ARCHIV:
(auf diesen eintrag wurde über monate hinweg praktisch in jedem eintrag in den zettelkasten verwiesen.)

NACHTRAG VI:

hintergrund zur temporären anderen farbwahl beim warnhinweis
;-| abschluss mit dem tag, an welchem die NZZ im neuen layout kam und sich (vielleicht) bei rebell.tv die idee des warnaufdrucks geholt hat ;-)
NACHTRAG III: the concept of subtraction in journalism
NACHTRAG II: subtraktionskonzept vs extrapositionskonzept | 26.07.2009 | extrapositional, extrapositionell (extra positio, lat.) könnte die positive forumulierung sein. werde diesen vorschlag hier zum ersten mal einbauen.
NACHTRAG I: wissenschaftlich bewiesen: WARNAUFDRUCKE SIND WIRKSAM!
11606 | bisher habe ich es so beschrieben | weil peh aus köln gestern abend bei einem sehr passenden eintrag ein wortspiel aufgenommen hat, hier ein neuer text:
rebell.tv grenzt den eigenen BLOG unermüdlich mit einem dicken warnhinweis vor (sog.) "subtraktionsblogs" ab. freilich ist das wort subtraktionsblog ein neologismus. so wie das wort "blog" selbstverständlich auch. weil wirkungsmächtige - zum beispiel massenmedien, oder sogenannte "a-blogger" oder in meinem fall auch ein alt68er bundesrat - so tun, als wüssten sie ganz genau was das wort blog wirklich bedeutet, ist diese abgrenzende unterscheidung für mich sehr wichtig geworden.

DAS SUBTRAKTIONSBLOG
ein subtraktionsblog hält sich im wesentlichen an die journalistischen regeln des schreibens, berichtens und erzählens. nicht nur wird auf eine richtige rechtschreibung geachtet, es werden auch andere regeln des (vermeintlich) korrekten und (vermeintlich) anständigen übernommen.

subtraktion kommt von abziehen. es ist eine minus-rechnung. was betreibende, beschreibende und verteidigende von subtraktionsblogs versuchen, ist, dass NACH diesem vorgang von in abzug bringen noch immer ein positiver wert BLOG unter dem strich zu erkennen ist. diese rechnung sieht dann zum beispiel so aus:


frühere rechnungen
| die grafik könnte so gelesen werden: "ein publizierungswillige person veröffentlicht unter verzicht auf druckkosten, kosten welche entstehen, um eine publikation zu verteilen und den immensen organisation und betriebskosten von redaktionsteams." ich habe später gezeigt, dass subtraktionsblog-fans noch wesentlich mehr in abzug bringen können, ohne dass ihre definition von blog negativ werden muss.

KRITIK
praktiker dieser subtraktionsdefinition sind oftmals enttäuschte aus dem umfeld des engagierten - sog. "qualitäts"-journalismus. sie leiden unter der bürokratisierung und verformularisierung ihrer betriebe. sie wehren sich gegen totale ökonomisierung ihres berufsstandes und suchen nach auswegen. sie sind nicht mehr bereit ihre publikationsorgane allein unter das kriterium von "performenden" kurven - sprich steigend, sprich klickzahlen erhöhend, sprich gewinngeiler - zu inszenieren. und ewig so weiter. alles aspekte, welche wir hier freilich nicht nur teilen, sondern oftmals ja sogar in einer schärfe kritisieren, welche den nostaligischen qualitätsjournalistenden weit zu weit geht! - die kritik ist nun aber: falls gemeint wird, mit einem subtraktionsblog könnte gegen diesen misstand angetreten werden, würde ich vermuten, dass es eine strategie des "mehr desselben" (paul watzlawick, lösungen) sei. DAS ist die kritik!

noch einmal:
ich habe nichts gegen subtraktionsblogs. ich sage bloss, es gibt nicht nur diese variante des bloggings. (ich verzichte hier nun ganz bewusst auf eine "positive" beschreibung von dem, was wir zu machen versuchen und beschränke mich hier auf die "abwehr" von zu schnellen urteilen.) auf jedenfall: das blog von rebell.tv ist etwas VÖLLIG anderes. wir gehen von einer "epochenzäsur" aus, von einer "metamorphose"... wir meinen reagieren zu müssen auf einen wandel, welcher jener früheren zeit entspricht, in welcher die phonetische sprache, in zeichen übersetzt wurde, oder wie später die schrift in den buchdruck (und die moderne bibliothek) übergegangen ist... (dazu an anderen stellen mehr. suchen sie nach "die form der unruhe" ;-) was uns angeht:
rebell.tv veröffentlicht nicht.
- wir legen offen zugänglich ab.
wir präsentieren keine daten und informationen
- wir prozessieren informationen.
wir bedienen keine konsumierenden kundInnen
- wir intervenieren* mit fragen und gedanken.

rebell.tv | die form der unruhe
dabei gilt auch, dass was bei uns mit BLOG überschrieben ist, nur ein teil - von mind. vieren! - darstellt. unser BLOG gleicht eher einem ZETTELKASTEN.

NACHTRAG: *) das wort intervenieren haben wir bei der gründung von "intervention gmbh" 1997 etwas anders definiert. aber lebel ist mir auch erst heute morgen über den weg gelaufen ;-) damals leiteten wir (bernard brack) das wort aus dem lateinischen ab. die spannung von "dazwischentreten" und "vermitteln". heute würden wir es in einem "wertequadrat" darstellen... haha...
ps: "die form der unruhe", muss an einem anderen ort (zusammenfasend) erklärt werden. für jetzt bloss: "die form" ist ein verweis auf spencer-brown. und "die unruhe" ist ein verweis auf die bibliothek der moderne, wie sie im ideal an einer jeden universität angeschaut werden kann. abernu... das werden gewisse leute noch für gewiss viele jahre nicht begreiffen. gut für uns :-P
pps: auch für diesen eintrag gilt:

15.2.2009 achtung: das ist ein zettelkasten. und kein subtraktions-blog

NACHTRAG: 28.04.2009: habe einen neuen text mit der erklärung des wortes subtraktionsblog geschrieben! HIER!
kurze url | zuviele neue leute scheinen durch rebell.tv zu surfen... muss mir jetzt da mal was einfallen lassen... | frühere erklärungsversuche des neologismus "subtraktionsblogging" | stand der arbeit: ca. beta 2.20
zusammenfassung:
"sutraktionsblogging" ist eine ganz spezielle art der definition des wortes "blog": aus einem völlig undefinierten wort, wird versucht, ein ganz klar umrissenes konzept zu machen. es durchläuft das spektrum von "sehr gut" bis "schmutzig/pervers". es läuft entlang der fachlichen argumentationslinie des hier regelmässig "huch!professionellen schurnalismus" genannten handwerks. diese höchst eigentümliche definition bewirkt insbesondere: die sicht auf die neuen möglichkeiten durch neue technologien zu verschütten und zu verstecken. es ist NICHT unsere art der definition. wir nutzen das wort blog völlig anders. punkt viel spass beim surfen :-P

OK: unser blog gleicht eher einem "zettelkasten" und wird in seiner bedeutung und funktion erst verständlich, wenn unser konzept "die form der unruhe" mitgedacht wird. die entwicklung dieses konzeptes ist wesentlicher bestandteil von rebell.tv selbst! und wird fast täglich in seiner weiterentwicklung gezeigt. zum aktuellen status von rebell.tv | hier noch was aus dem archiv:

oder auch noch: prof. dr. bettina heintz über den zettelkasten von niklas luhmann | vergl. auch: was ist ein guter eintrag in meinem blog & was ist ein guter kommentar in meinem blog ;-)

intro: was ist ein blog?
das wort "blog" ist zuerst (und dann gaaaanz lange nichts anderes) ein neologismus. es wurde erfunden, um eine tätigkeit zu beschreiben, welche noch keine beschreibung gefunden hatte. mit anderen worten: wer das wort "blog" im sinne eines neologismus nutzte, tat dies in einer 'positiven wendung': "ah! du bist auch ein blogger: ich auch!" sobald die beiden aber hätten klären wollen, was ihre gemeinsamkeit ausmacht, hätten sie alsbald gestritten, gestaunt, nichts miteinander tun haben wollen etc. etc.

seit einigen monaten scheint sich aber einiges verändert zu haben. es gibt einige - offenbar definitionswillige (warum eigentlich so vorschnell?) und -mächtige (müssen sie sich beeilen, weil ihre zeit am verstreichen ist?) - kommunikatoren, welche so tun, als wäre ihnen klar, was das wort "blog" bedeutet. und weil es mir völlig unklar ist, wird es interessant zuzuschauen, wie diese anderen definieren. und ich nenne diese definition

subtraktionsblogging

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