
hier angefangen | links und bild während dem sammeln erstellt | die zusammenstellung:
sept. 2008: rebell.tv - die form der unruhe (an der ars electronica)
25.03.2008: umstellung der symbole auf den seiten von rebell.tv
feb. 2008: tp integriert "das rebell.tv unternehmen" in die dritte ausgabe (pdf, doku) der mediadaten (aktuelle ausgabe des pdfs zum download
18.01.2008: langer kommentar von lars in seinem blog: Ist rebell.tv eine Bibliothek von Babel? Ein Doppelgänger? Eine Unruhe der Form? | ausschnitte daraus:
Ähnlich wie Dirk Baecker würde ich konstatieren, dass das Dispositiv “rebell.tv” eben auch “Arbeit an der Kultur” leistet. Nun aber tatsächlich nicht im Sinne der digitalen Boheme, d.h. in einem Versuch, das Terrain der Kultur zu einem Ort einer eigenen Identität zu machen, wie dies etwa bei den “linken Neoliberalen” a la Bunz und Lobo formuliert wird (Wir nennen es Arbeit). Obwohl rebell.tv auf dem selben Terrain agiert (...) Was rebell.tv versucht, ist neben der Ausreizung der kommunikativen Möglichkeiten von Podcast, Vlog, Weblog, Texten, aber auch: Das Feld der Kultur im Netz zu transzendieren: Die Unruhe als Form heißt nämlich nichts anderes, als ein Archiv des Außens anzulegen; die Unterscheide zwischen Unternehmen, Kultur und Zivilisation im Netz zu hybridisieren, nicht um vom Unternehmen zur Kultur oder zur Zivilisation zu kommen, sondern auszuloten, wo das eine beginnt, das andere endet und wie sich jenseits dieser Feldgrenzen arbeiten lässt. Die Unruhe als Form hießt, systematisch Kontingenz einzuführen, d.h. die Grenzen der Kultur herauszufordern. (...) Einerseits sucht es nach den Grenzen der Möglichkeiten (1. Form der Unruhe) gibt sich nie mit dem Gefundenen zufrieden. Aber genau darin transzendiert rebell.tv auch diese Grenzen. Das soll es gewesen sein? Da muss doch noch mehr passieren können! Während also nach den Grenzen gesucht wird, werden die Grenzen immer weiter nach außen verschoben (2. Form der Unruhe; Inverse der Bibliothek). (...)Bei der ersten Begegnung mit sms schenkte der mir ein Büchlein der Volksbühne: “Gnade – Überschreitung (sic!) und Zurechtweisung”, mit Texten von Walter Benjamin, Heiner Müller, Giorgio Agamben und Michel Foucault. Der Text von letzterem heißt: Vorrede zur Überschreitung.kellerabteil (wien) kommentiert zusätzlich ausführlich die beschreibungen von lars (suprTal). peh (köln) schickt hinweise und tp (bodensee) ist am weiterentwickeln.
Abschließend zwei Zitate, die mir das Projekt von rebell.tv zu umreißen scheinen:
“Hat denn die Grenze eine wahrhafte Existenz außerhalb der Geste, die sie souverän überschreitet und negiert? Was sollte sie nachher, was könnte sie vorher sein? Und erschöpft sich nicht die Überschreitung in dem Augenblick, da sie die Grenze übertritt, ist sie nicht auf diesem Zeitpunkt beschränkt? Aber ist dieser Punkt, dieser merkwürdige Schnittpunkt von Wesen, die außerhalb seiner nicht existieren und sich darin ganz austauschen, ist dieser Punkt nicht auch das, was ihn an allen Seiten überragt?”M. Foucault (2005): Vorrede zur Überschreitung, in J. Wangemann / M. Höppner (Hrsg.): Gnade – Überschreitung und Zurechtweisung, Berlin: Alexanderverlag, S. 10 f.
“Heute mag es genug sein, wenn wir uns fragen, welches denn diese nichtdiskursive Sprache ist, die sich seit fast zwei Jahrhunderten in unserer Kultur hartnäckig hält und bricht; und woher diese Sprache kommt, die weder vollendet noch Herr ihrer selbst ist, obwohl sie uns souverän überragt.”M. Foucault (2005): Vorrede zur Überschreitung, in J. Wangemann / M. Höppner (Hrsg.): Gnade – Überschreitung und Zurechtweisung, Berlin: Alexanderverlag, S. 15 f.
16.01.2008: tp zeichnet, angeregt durch baeckers kommentar die version 3.0. ich zeige diese in den "10-uhr nachrichten"
15.01.2008: tp zeichnet version 2.0 von "das rebell.tv unternehmen" (dirk baecker's 2. kommentar)
10.01.2008: die unruhe hat sich eine form gegeben
09.01.2008:
entlang von dirk baeckers "das baecker unternehmen" version 1.0 zu "das rebell.tv unternehmen" (dirk baeckers 1. kommentar) | versuche einen baecker kommentar zu verstehen (und dort fügt kellerabteil aus wien den entscheidenden kommentar bei ;-)
april 2007: arbeitsaufnahme tp, systematisierung intensiviert | vorher habe ich insb. mit der zeitlich:inhaltlichen fasierungen gearbeitet: start mit: durchdenken des politischen systems der schweiz von unten nach oben, entwicklung der form: "erinnern - gedenken - erneuern", "die gas-these von rebell.tv", "die welt ist ein gespräch", "die 10 an- und aufregenden annahmen von rebell.tv", "neugieronautik" etc.
juni 2006: umzug zu kaywa und trennung der medien: blog:tv (vergl. dazu jubiläumsschnippsel 2600)






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