Im Überblick:baecker hat uns selbst die nötige weiterbildungsliteratur geschickt ;-) | hier noch das pdf: dirk baecker, "die nächste universität" | bin am vortrag mithören und notiere mir hier - mehr oder minder frei - einige gedanken:
Die Einführung der Sprache konstituierte die Stammesgesellschaft,
die Einführung der Schrift die antike Hochkultur,
die Einführung des Buchdrucks die moderne Gesellschaft und
die Einführung des Computers die nächste Gesellschaft (= Gesellschaft 2.0?)
die universtität ist (und bleibt) der ort, wo dem wissen (prinzipiell) misstraut wird! | universität als institutionelle ort der autorität von wissen (und ihrer prekarität) | was ist wissen für die griechen? - keine offene frage! - die richtige antwort lautet nach platon: ein jeder antwort, eine frage anfügen zu können! | VOR dem buchdruck galt: jedes neue buch ist schlechter, als das original (abschrift-fehler!) MIT dem buckdruck, passt sich die moden der moderne der jetztzeit an: das neue, ist das bessere! NACH dem buchdruck wird das, was wolfgang pauli wusste: das neue, ist stets das noch ältere! (epfischer!) jaja: so erzählt es baecker nicht ;-) | nach min. 32: universität ist methodisch und theoretisch zu kontrollieren, was man dann noch wissen kann, wenn man jeden tag damit rechnen muss, dass man morgen schon etwas neues wissen muss. | nach min. 35: wissenschaftler sind leute, die sagen, eine universität ist ein ort in der nicht mehr das wissen (...) als solches verbreitet, sondern die qua forschung darüber auskunft gibt, was es heisst wissen zu erwerben und die qua lehre den nachwuchs für die eigenen wissenschaftlichen institutionen zu produzieren versucht. | lehren sind immer in der dummen situation, so zu tun, als gäbe es etwas zu lehren... | habe mich bei der übernahme der fg wissenschaft des ibc den satz "wenn wir wissen können, was wir wissen wollen, was wollen wir dann wissen?" zum programm gemacht (11/2001) | ab s. 40: der "reine speicher" wäre kein problem. aber dieser computerspeicher "tickt auf eigene und intransparente weise"... ich tippe was in den computer hinein. und der computer kommunzuiert mit. | sinnüberschuss, kontrollüberschuss | ab min 42: umgang mit symbolen (lösung: zweckfrage), umgang mit kritiküberschuss (lösung: umstellung auf unruhe!), aber was machen wir mit dem computer? kontrollüberschuss lösung: design (herbert simon). gestaltung: desing soll heissen - und wir haben schon damit angefangen, die universitäten gehört dazu, auf die art und weise in welcher wir unser wissen ... (noch mal anhören!) ... in den focus bringen. was interessiert dich daran? was hast du vorher konsultiert? wohin soll das führen? etc. (wir würden wohl die w-fragen aufzählen ;-) form!
| wie auch immer... es scheint: wir haben gemacht, was baecker erahnt hat ;-)

quelle | baecker erwähnt ein bild, was er aufgemalt habe. vielleicht ist es sowas ähnliches wie hier? | zur geschichte des computers | während dem zuhören:

sehe ich, dass baecker auf seiner hp auf rebell.tv verlinkt. aber nicht zu begegnungen mit ihm!, sondern auf dieses video: Harrison C. White about his sheets, Luhmann's card index, blogging, and mothers-in-law






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