trotz alledem: mir scheint: das ist NICHT der punkt. ganz richtig scheint mir eDemokratie.ch in einem kommentar bei ordnungspolitik.ch darauf hinzuweisen:
Langsam sollten wir merken, dass es weder das rein politische noch das rein wirtschaftliche Handeln auf individueller und kollektiver Ebene gibt. Je nach Interessenlage kann man Handlungen mehr aus einer wirtschaftlichen oder einer gesellschaftspolitischen Perspektive bewerten. Das gegenseitige zuschieben des «Schwarzen Peters» (der Staat ist schuld, nein, die Wirtschaft ist schuld, usw.) bringt die Gesellschaften und ihre Bürger jedenfalls nicht weiter…handeln in weitläufigen sozialen netzwerken bedarf wohl einfach immer regeln. die frage ist bloss, wer, wo, wie, welche etc. etc. (danke sri!) wirtschaft braucht rechtlich klare verhältnisse. (ausser man sei der meinung, die mafia, die partei, die zunft etc. löse es besser.) will sagen: das finde ich ja nach wie vor das geniale an der schweizerischen staatsgründung: dass diese von liberalen begründet wurde.
kurzum: die abschaffung der unterscheidung staat:markt wäre nötig. so wie die abschaffung der unterscheidung von kapitalist:arbeiter wichtig wäre (und - wenigstens für die kleinräumigen verhältnisse der schweiz schon immer völlig verkehrt waren!). dass der begriff "zivilgesellschaft" für die .ch-verhältnisse unmöglich ist...
krise als chance. die krise ist da. jetzt wirds spannend, wie die chancen sich formieren. eieiei :-/






Kommentare
da scheinen sich unsere positionen halt massiv zu unterscheiden: ich finde es spannend, wenn etwas erst mal sehr vage ist. was heisst das? es ist noch unklar, wohin die reise geht. das sollte ein ganz normaler start in eine veränderung sein. ich nenne es auch «innovation durch irritation». wenn die erfinder der collagentechnik, von glühbirnen, telefonen und computer gleich zu beginn an das konkrete gedacht hätten...., dann...., ja was wäre dann....? keine ahnung..., klingt aber doch irgendwie einleuchtend..., oder nicht? ;)