textsorte: blitz |
da meldet sich eine der macherinnen von rabbit via kommentar... da muss ich doch schnell surfen gehen...
an diesem festival hat offenbar "rabbit" die angesagteste aller künste am besten beherrscht. die seite wirbt dann auch gleich mit diesem erfolg für nächste events:
ich bleibe als beim thema. (welchem eigentlich?) | das bild zeigt auch schön, wie evident tatsächlich die gedankenwelt von
harald falckenberg und
wolfgang ullrich ist:
"aus dem maschinenraum der kunst" (noch einmal:
macht zeigen (beobachtungen an der vernissage)) | wo ich mich überall anachronistisch fühle: im
kino, beim
fernsehen. | printscreen von documentary campus: wunderschön! einmal ein bild von grossen autos an der ampel... alle bereit zum loskrachen... und in einem anderen bild dann dieses eseltreiberdings...

oh! da hat es ja noch viel mehr bilder... ich kopiere - äh!dokumentiere! - einige in diesen post... | nachtrag zum bild mit den autos: taxis rot, bus grün. (wow! das heisst gar nix anderes als: massenproduktion! bringt uns massentaugliches! bloss kein individualistenscheiss!)
warum mich der rabbit-hinweis interessiert? habe eben das zweite "konzept" verworfen,
wie ich als "medienpartner" der kurzfilmtage oberhausen reagieren will. zuerst wollte ich hier der produktionskette von kurzfilmemachenden nachgehen. da wäre ja die ausgangslage an der UDK ziemlich gut gewesen. als zweite variante wollte ich in der reihe
"erinnern - gedenken - erneuern" die anliegen der gründer von "oberhausen" nachgehen und fragen, was würde all dies heute bedeuten. das wäre massiv aufwändiger. aber in berlin wohl auch zu machen. aber egal wo ich hin gehe, egal wen ich frage... spannend. so mache ich, was ich machen muss. (völlig anderes.)
the art of pitching

dieser titel erinnert freilich an
meinen follower (hicks!) guy kawasaki. ein titel von ihm:
"the art of the start" (das wird dann bei mir in den giftkasten
"mit soft skills softer killen" weggeschlossen ;-)

allein das wort "
pitch" ist ja hammr. da hocken sich also erschlagungswillige ins publikum und lassen kinder und andere naiv willige vortunen. wenn die übermotivierten dann den richtigen "anstellwinkel" triffen, haut es die kleine gruppe von juroren vom hocker. je länger sie am boden liegen bleiben, umso höher nicht unbedingt das budget, aber umso grösser deren logo vor, über und unter deiner arbeit.

eine der wirklich simpelsten regeln der heiligen religion des kapitalismus ist: je mehr es von etwas hat, umso billiger ist es zu bekommen.
seit kunst nicht mehr von "können", sondern von "müssen" kommt, ist eine der wirklich einfachsten regeln der heiligen religion der kunst, dass einfach jeder mensch ein künstler ist. und der durchgeknallteste unter diesen radikalisierten der grösste.

so lasset uns lockerungsübungen machen: die kombination dieser zwei regeln sind auch schon unkombiniert für sich alleine genommen weniger blöd, als vielmehr flopps. (so verspricht der floppologe.)
1. muss nicht alles mit einem preis versehen werden. und mit vom wichtigsten für menschen ist präzis mit geld nicht zu erreichen. und wenn es von allem ganz viel hat, ist das insbesondere anlass zu einem wundervollen fest.
2. solltest du besser bloss so verrückt sein, dass deine liebsten dich noch grad von ganzem herzen herzen mögen. sonst hat einfach alles gar keinen sinn mehr.

will sagen: das gesetz der menschlichen bedürfnisse besagt:
a) regeln, welche gegen deine würde als mensch verstossen, müssen nicht befolgt werden.
b) regeln, welche nicht befolgt werden können, können nicht befolgt werden.
kurzum: menschliches zusammenleben ist im grunde genommen wirklich sehr einfach. lasst euch nicht erschlagen. wählt einen anderen anstellwinkel. bringen wird das teil zum kippen. (
"wer hätte im februar 1989 gedacht..." ;-)
übersicht:
berlin 24.10.2009 - 29.03.2010

