dem meer ist es egal, wenn irgendwo auch noch ein ast, eine über bord gefallene mütze oder ein riesentanker mitschwimmt.11.06.2009/tp
12.6.2009 ein kurzer versuch, die redundanz zu lobpreisen
08.7.2008 über die auflassung der zeit beim bloggen. ein versuch
es mag sein, dass wir uns schon immer bloss vor dem tod gefürchtet haben. und dass wir deshalb so viele geschichte kennen, in welchen sich die menschen die linear-kausal aufgereihte zeit pulverisiert vorzustellen versuchten. auf hass auf das unausweichliche. was nicht sein darf, gar nicht erst zulassen. wenn nicht im leben, so doch im denken. und was anderes ist das leben, als die mühsal zu erdulden, bloss um weiter fühlen zu können?
aber es könnte auch sein, dass der mensch ein ahnung in sich trägt. kommt der wechsel von tag und nacht nicht so zuverlässig wie kinder geboren werden und alte sterben. vom mond geschaut: was ist der unterschied zwischen dem laub auf dem baum im wechsel der jahreszeiten und dem kommen und gehen von menschen. und selbst wenn ein baum verdorrt, ist daneben nicht längst ein anderer gewachsen? (7:54h) ist mein atem nicht sicheres zeichen von endlosigkeit? nicht von mir. aber vom prinzip der wiederholung. der wiederkehr. der endlosigkeit. ewigkeit. (7:56h)
zenon von elea, schoss pfeile in die luft. als beweis, dass sich pfeile gar nicht bewegen. die leute lachten ihn zwar aus, zeichneten gar witzfiguren vom männchen mit dem pfeilchen. er aber liess sich dei bilder geben und lachte. lange. laut. (tablatt. 13. juli 2002; serie: es lebe die revolution - wissenschaft | 8:06h) (8:11h)
sokrates gesprächsspiele könnte auch als "ein versuch über die auflassung der zeit" gezeigt werden. es ging gar nicht um dialog. es ging gar nicht um dialektik. es ging nie um ideenforschung. das haben die revoluzzer der moderne, bloss reingedichtet. die wollten das alte los haben und und inszenierten sich als huch!innovationsforscher. (aber wem gelingt es heute noch mit dem wort "innovation" nicht insbesondere "abfallproduktion" in verbindung bringen? und wer kann vergessen, dass wer dem wahn der abfallproduktion verfallen ist, nicht nur dinge und waren vernichtet, sondern auch menschen zum verschwinden bringt?) es ging auch nicht um eine methode des noch gründlicheren suchen nach gründen. die methode des trennen uns teilens hat ihr explosives ende gefunden. wir haben genug davon, die ganze erde in einen andere zustand zu jagen. nein. nein: die gesprächsspiele, waren eine haltung. dabei gings aber nicht um wahrheit. es ging darum, das einverstanden sein zu üben. insbesondere in antworten, mit welchen wir vorher nicht einfestanden sein wollten und konnten und durften und mochten und sollten und wollten (modalverben). ("Es ist aber wohl das Dialektischere (to dialektikôteron), nicht nur auf wahre Weise zu antworten (talêthê apokrinesthai), sondern auch auf solche Weisen, von denen der Fragende bestätigt, dass er sie versteht." Men. 75 d 4 – 7) ob es sich dabei um ein "sacrificium intellectus: das opfer des verstandes" ein s.i., ein ja-sagen, ein da, ein dada, handelt, will ich bezweifeln. nein. es ging um ein trennvorgang von körper und geist. es ging darum, abzuschneiden und auszuscheiden, was offensichtlich war und fürchterlich stank. hat nicht der gleiche thales von milet, welcher sagte: "erkennen dich selbst", auch empfohlen: "wer harten stuhlgang hat, soll drücken"? was sokrates seinen schüler platon lehrte, war nichts anderes, als hart zu drücken: "scheiss auf das was du weisst!"(8:33h) es ging darum, sich zu lösen. einen umgang damit zu finden, was nicht zusammenpasste. dieser körper, welcher zerfällt und dieser geist, welcher weht, wo er will. (8:35h)
das liesse sich nun lange fortführen. ich aber habe mich hier verlaufen. himml. darum: (8:35h)
der vorgang beim bloggen ist ein eigensinniger. dieser eigene sinn wird allein schon darum leicht sichtbar, weil ich einen jeden eintrag in eine eigene datei ablege. und diese datei sich in der darstellung über den vorangehenden stellt. so drückt ein jeder gedanke einen nächsten in die tiefe. so stellen sich kleine gedanken auf kleine gedanken und türmen sich nicht etwa in die höhe, sondern stossen alles früher gedachte in die tiefe. die höhe der gedanken verändert sich nicht. wichtiger aber: (8:39)
während ich vorwärts schreibe, lese ich rückwärts. (8:40h)
im übrigen erhält auch das wort "erfahren" eine sinnvolle bedeutung. denn wenn ich mein er-leben erleben will, und ich also erfahren mag, was ich erfahren habe, dann musste ich vorher normaler weise zuhören, um etwas zu erfahren, oder aber blättern. in beiden fällen, gings mit dem erzählenden vorwärts. so lange, bis wir in der gegenwart angekommen sind. ganz anders in einem blog. ich fahre mit der maus über den bildschirm. und lasse den scroll-balken nach unten fahren. und fahre mit meinen einträgen zurück. dabei merke ich, dass mein erkenntnisstand keineswegs im (vermeintlichen) hier & und (vermeintlichen) jetzt der höchste war. ganz im gegenteil. der pfeil fliegt nicht hoch, nicht weit, nicht lange. der pfeil bewegt sich überhauptreingarnicht. und er weist in alle richtungen.
und jetzt weist er richtung kaffeepause. die sonne scheint. die vögel pfeiffen. sri kommt gleich. und ich soll texte schreiben für den wochenkommentar von morgen. und weil heute in der strasse gearbeitet wird und irgendwann das internet nicht bis in mein notebook läuft, musste ich gestern die "10-uhr nachrichten" von heute vorproduzieren. und nein: ich gehe nicht noch einmal durch diesen text. nein: ich mache keine richtige rechtschreibung. nein: ich schreibe nicht, dass andere es lesen. nein: zuerst ist (m)ein blog ein zettelkasten. welchen ich im internet habe, weil ich mein gedanken mit verweisen auf andere ("extern") und mit verweisen auf frühere ("intern") entwickle (was ist ein guter eintrag in meinem blog?). nicht nur journalisten begreiffen das nie. ist mir egal. schluss. jetzt (8:52h)
verweise:
- auflassung. auf lassen. die türe | auf lassen. die mütze | offen lassen | auflassung. stilllegung (österr.)
- bloggen. blog = neologismus (s.anders a. stadtwanderer.net)
- versuch. versuchen. versuchung.
- philosophie. liebe zur weisheit | vielOh!sofWie? das staunen bezieht sich nicht mehr auf das warum, sondern auf die wirkungsWEISE
- freischrieb. methode
- den seinen gibts der herr im schlaf. es muss unpräzise sein
16.6.2008 auch die erde ist ein vokal

von Pierre Garnier, aus: Eugen Gomringer: visuelle poesie. anthologie, Reclam 1996, S. 86/87 | wow! ganz herzlichen dank stephan latent.de, das sind wunderbare geschenke an einem ganz normalen montag morgen. wow... stephan schreibt dazu: "da mußte ich doch an Dein Die-Welt-ist-ein-Gespräch-Bild denken (...) extra mit Rand eingescannt zwecks Dekonstruktionsverstärkung ;-)" | eugen gomringer (und tochter nora) bei rebell.tv | weitere geschenke dieser tage? - ach... die kann ich gar nicht alle aufzählen... aber vielleicht: andrea, zitate finden und so ;-)
09.5.2008 rebell.tv - die form der unruhe

ok. zu 99% hab ichs geschafft offline zu bleiben. (fast ohne entzugserscheinungen... ausser... dazu am dienstag in den "10-uhr nachrichten" mehr ;-) und weil morgen abend eingabeschluss in ulm ist. also. himml. eigentlich dachte ich, dass ich genügend formulare in meinem leben ausgefüllt habe. projektanträge sind wie businesspläne. solches zeugs ist im "lügen-duden" 1999 längst abgehackt worden. dachte ich. naja. ausnahmen bestätigen die regel.
sich mit inhalten zu beschäftigen, ist eine möglichkeit, solange übersicht bezüglich inhalten hergestellt werden kann. danach wird es womöglich naiv; eine hübsche art, sich blind, stumm und taub zu stellen: kleine fragen, handlich zurecht gelegt, häppchenweise abgetragen. lächerlich.bei einem sinn-overkill bietet es sich an, sich zuzuschauen, wie sinn generiert wird. ganz grundsätzlich. ganz allgemein. mehr dazu im magazin.rebell.tv
09.5.2008 der ethische imperativ nach heinz von förster
"heinz, handle stets so, dass die anzahl der möglichkeiten wächst."je grösser die freiheit ist, desto grösser sind die wahlmöglichkeiten und desto eher ist die chance gegeben, für meine eigenen handlungen verantwortung zu übernehmen. so stellt sich das heinz von förster vor. und das finde ich prima. besonders toll ist natürlich, wenn nicht nur optionen entstehen, sondern wenn diese auch noch genutzt werden können. so hat sich das der gute heinz bestimmt ebenfalls vorgestellt. pseudooptionen sind keine optionen. optionen bloss im kopf, sind nicht lustig. 2 + 2 darf nicht nur im kopf "grün" geben dürfen, es muss es auch wirklich wirklich "grün" sein können. und ich bin ganz sicher, der heinz würde mit mir einverstanden sein. und so hocken wir schon wieder vor der frage, wie denn eine solche möglichkeit geschaffen werden könnte... tja... früher war der besitz von land - als basis für selbsternährung und mehr - mittel zur freiheit. und heute? haha... logo... ich bleibe stur: unter totalökonomisierten verhältnissen ist "geld als mittel zur freiheit" zu sehen. die industrialisierung hat die menschen in 3,5 zimmerwohnungen im vierten stock verschoben. blümchen und liedchen werden im noch so sozialen suprMarkt von prof. götz werner nicht als tauschmittel anerkannt. schon klar, will auch er, dass wir genügend geld in der tasche haben. und das will auch ich... (apropos: was heisst denn hier freiheit?
25.4.2008 buber - jaspers - kohn
am du wird das ich
(buber)
im gegeneinander entsteht das miteinander (jaspers)
in der abhängigkeit entsteht die autonomie (kohn)thx /tp | passt hier | tp: qual. sozialforschung, gütekriterien
25.4.2008 komplementarität. wer hat das wort erfunden?
dummerweise hat ernst peter fischer diese verkürzung in einem seiner besten - und ersten - bücher - war "sowohl als auch" gar seine dissertation? - solches notiert. auf den namen "william james" angesprochen, weiss er aber viel zu erzählen. und wenn ich auch meinte, dass er es irgendwo drucken liess, darauf angesprochen erinnere ich mich noch gut: bestätigt er SOFORT. "niels bohr" ist eine mögliche antwort, aber total falsch.
warum mich diese antwort so ärgert? - weil die härteste aller wissenschaften, die physik, in ihrem ganzen stolz die edelste idee der welt - die heilige wissenschaft im wundervollen elfenbeinturm! - in die grösste menschliche katastrophe gejagt hat. nach der entwicklung der atombombe war klar: die idee des von allen einflussgeilen menschen und jenem gewinnmaximierten kapital losgelösten forschenden künstlers - der auf den thron gehobene, und mit allem ausgestattet, was ein kreatives individuum braucht - der mensch, als einzigartiges, wundervolles individuum, als garant von freiheit und freiheit und freiheit: führt genauso in die hölle auf erden!
nach hunderten von jahren, in welchen kleine und grosse sonnengötter und andere päpste sich die bäuche runden liessen und sich endlich die idee durchsetzen liess, dass "alle menschen gleich" seien und dass es keinen gott gab, bloss ideen, welche modelle glichen, an welchen gearbeitet werden muss, modeliert. und selbst die gleiche idee, verschieden modis annehmen konnte, moden unterworfen sein würde: he! im deutschen sprechen wir nicht von "neuzeit", sondern viel präziser von "moderne"! ... in jenem moment also, als die beherrschten zu ihren eigenen herrschern geworden waren, wo sich unterdrückte und ausgebeutete sich eine methode ausdachten, wie selbst winzigste minderheiten für alle ewigkeiten und immerdar geschützt werden sollten. (die zentrale idee von staat ist minderheitenschutz! selbstverständlich! wie können schwache gegen starke eine chance haben? himml! ist denn das so schwierig zu verstehen?) vor 200 jahren hatten simple, brave, fleissige bauern - des lesens und schreibens ohnmächtig - die idee von einem demokratischen staat zu installieren. (1731: erste liberale verfassung der schweiz: kanton thurgau. südufer bodensee. an der urne vom volk angenommen.) und diese jungen staaten haben sich als überlebensversicherungen prächtigste bauten geleistet: wie schlösser thronen sie über den städten: eine gemeinschaft von lehrenden und lernenden... die universtitäten!
eieiei... (ich muss jetzt los. nach bregenz.) aber eben: die ganze idee ist in die hölle gefahren. ich sage nicht, die physiker sind "schuld". aber sie waren die krone dieser idee... und sie haben die grundlagen des schauerlichsten zur verfügung gestellt: auf knopfdruck ist der planet pulverisiert.
nein: die idee der komplementarität den physikern zu überlassen: das ärgert mich. SEHR. fragen wir:
"Komplementarität und Erkenntnis. Von der Physik zur Philosophie" von Erich A. Röhrle. seite 14. und wir finden sehr schnell den namen "william james". logo: anfänge und enden sind interpunktionen. wir könnten VIEL weiter zurück gehen. aber der name "niels bohr" ist verboten. punktund wenn wir endlich wieder einmal epf sehen würden, werde ich ich ihn fragen. hier zwei hübsche hinweise auf schnell gefunden artikel: Vom Wert der Romantik für die Wissenschaft und hier noch ein zweiter: zum thema "freier wille": (hervorh. sms)
Ein Blick in die Geschichte der Wissenschaft zeigt, dass die überwiegende Zahl der Naturgesetze nicht deterministischer, sondern statistischer Natur ist, und zwar vor allem im Bereich des Lebendigen. Draußen in der Welt und in meinem Kopf findet man kein newtonsches Uhrwerk, dort regiert vielmehr ein „law of higgledy-piggledy“, wie es der amerikanische Philosoph William James einmal ausgedrückt hat. Und damit kehrt sich die Frage um, die es zu beantworten gilt.tja... da hätten wir dann doch noch ein paar ideen, epf... es wird nicht so schwer zu fassen sein, als vielmehr es sozial zu etablieren... zb: einer machte mal den vorschlag: "ich weiss, dass ich nicht weiss." ein anderer: "liebe deine feinde"... tatsächlich wäre es suprEinfach, NICHT als monster gegen die natur und die menschen zu leben... aber... "es wird schwer zu machen sein."
Wir müssen nicht erklären, ob es überhaupt möglich ist, frei zu sein und frei zu entscheiden, wo es im Gehirn doch deterministisch zugeht. Wir müssen vielmehr erklären, weshalb es überhaupt möglich ist, etwas fest und bestimmt zu wollen, wo es im Gehirn doch offensichtlich „drunter und drüber“ zugeht. Die Frage lautet nicht, ob ich etwas wollen kann. Die Frage lautet vielmehr, wie ich feststellen und festlegen kann, was ich will. Mein Gegner ist nicht der Determinismus, sondern sein Gegenstück, das „law of higgledy-piggledy“. Es wird schwer zu fassen sein.
22.4.2008 Geist nicht Gelt bewegt die Welt
Auf seine neue Theorie der Modernisierung angesprochen, antwortet Todd der «NZZ am Sonntag»: «Das ist keine Theorie, sondern eine empirische Tatsache, wie sie sich aus der Geschichte ergibt. Weltweit begann die Alphabetisierung der breiten Bevölkerung während der protestantischen Reformen in Europa.pietismus
22.4.2008 wie ich mir vorstelle was ein "ich" sei
über ich: normenhin zu einem horizontalten modell... hier gehts zu einem eintrag vom 8. sept. 2007 mit bildern von der freudschen liege, einem horizontalten modell und dem symbol von "die welt ist ein gespräch": dort schreibe ich:
ich: da leben wir halt
es: rummeln & grummeln
privatheit ist eine idee. ein konzept. eine unterscheidung. ein modell. eine mode. etwas modisch. ihren höhepunkt hatte sie wohl zur zeit der hölenbewohner: meine höle, mein kaninchen, meine frau, mein ferrari. jetzt - im zeitalter der information - zerlegen wir nicht mehr "die welt um uns". jetzt meditieren wir alles, was zwischen der menschlichen wahrnehmung und der individuellen für-wahr-nehmung kreucht und fleucht.es folgt diese aufstellung. verstehe überhaupt nicht, warum dies zu diesem thema kommt... abernu: *) passe aber nicht nur jahreszahl an:
romantik I (1769):lars schreibt in seinem kommentar:
reaktion auf die rationalität. integration von herz und seele (kopf, hand und herz, pestalozzi). aber: der "aufklärer" wird zum technoiden gewinnmaximierer. darum:
romantik II (1968):
reaktion auf holocaust. integration der liebe zum fremden. aber: das "sonnenkind" wird als "68er" zum psychodelischen konsumist. darum:
romantik III (1989*):
reaktion auf totale ökonomisierung. integration von interesse und anliegen. aber: der "radikale individualist" ist als "ich ag" inspiriert vom eigenen businessplan. darum:
romantik IV: (2???):
reaktion auf...
Aber mit der Kategorie des Ich gehst Du mir zu hastig vor. Mead unterschied ja zwischen I (ich) und Me (mich). Und auch bei Freud war das Ich ja kein reflektiertes, sondern die realitätsverarbeitende Instanz. Ich schlage daher vor, zwischen Ich (als bewußtlos Agierendes, Somatisches, als der Körper, der sich über das Wasser gebeugt hat) vom "Selbst" zu unterscheiden, das ich als das Image eines Ichs, welches von einem weiteren Ich getätigt wird, verstehen würde.das will ich anders sehen wollen. wenn wir solche unterscheidungen (i/me; - überich - ich - es; etc.) machen, dann ist dies ja nicht "wahrheit". es sind denkmodelle. und es ist wohl interessanter zu beobachten, wer welche denkmodell sich ausdenkt und wozu die wie und warum und hallihallo missbraucht werden... (hinweise von prof. böhler) (auch epfischer.com wäre dazu produktiv. nix da: mir gefällt flussers hinweis... er nervt mich. er regt mich auf. spricht mich an. mir gefällt das kontra-intuitive... dieses medientheoretiker reden alle von revolution, von grossen wechseln, nehmen das gleiche kategoriale wort "medium" für radio, frosch und spirituelle sitzungen... sie denken dann doch einfach alles bloss in der fortsetzung des schon bekannten... das langweilt mich nicht nur, es wird - die selbstpulverisierung des worte "medium" macht es vor - auch unsinnig. nicht nur die systemtheoretiker, sondern auch obrecht/bernasconi mögen die dreitteilung von psyche, soziales und biologisches. zweitere würden dann nicht mehr von "autopietischen systemen" reden wollen. abernu:
Das Ich an sich ist noch nicht relational, erst der Verweis auf dieses Ich, durch ein weiteres Agens.
psyche: gedanken an gedanken an gedanken | soziales: kommunikation an kommunikation an kommunikation | biologisches: stoffwechsel an stoffwechsel an stoffwechselmir scheint, dass der vorschlag von vilém flusser: "ich ist das, wozu andere du sagen" ganz prächtig passen täte. odr? | die hinweise aus dem konstruktivismus, der systemtheorie etc. scheinen mir jetzt mal ganz "pragmatisch" gesehen, "nützlicher" und "humanistischer" zu sein ;-)
"Alle Strukturen der Gesellschaft, so wie wir sie aus der Industriegesellschaft kennen, sind daran zu zerfallen. Und ihre Kadaver verpesten die Luft."@lars: 1. war willi ein zeitgenosse von sigi. 2. ist die idee der beobachtung 2. ordnung schon lange vor niki bekannt gewesen. 3. es war nicht "das zentrum meines copy/pastings" präzis auf dein argument zu antworten... ähm... ob hierarchisch, temporal oder kumuliert... keine ahnung... im moment habe ich noch mehr spass - auch weil ichs noch nicht so richtig kapiert habe? - mich der drei-kreise-lehre hinzugeben... das scheint mir zZ einfach furchtbar fruchtbar! ... muss mich später dazu er-finden... danke, lars!!!






