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das einführen des begriffs «kuratieren» im zusammenhang mit informationsvermittlung finde ...

27.2.2010 Petition gegen (für!!! anm. sms) einseitige Berichterstattung des Nahostkonfliktes im Schweizer Fernsehen

nachtrag: autsch! habe das pdf aus vertrauenswürdiger quelle erhalten und dachte, es sei was, was mir gefallen wird... tut es aber gar nicht... darum habe ich das pdf "Petition gegen einseitige Berichterstattung des Nahostkonfliktes im Schweizer Fernsehen" wieder gelöscht und lasse den text noch als "doku" stehen... himml: bitte bei nächsten mitteilungen klarere zeichen angeben, worum es sich handeln könnte. ok?
Gegen eine stete unausgewogene, verzerrte und tendenziöse Darstellung des Nahostkonfliktes durch das Schweizer Fernsehen

To: Herrn Ueli Haldimann,Direktor des Schweizer Fernsehens Fernsehstrasse 1-4
8052 Zürich

Sehr geehrter Herr Haldimann
Die unterzeichneten Schweizer Bürger und Bürgerinnen sind verwundert, erschreckt und erbittert wegen der steten unausgewogenen, verzerrten und tendenziösen Darstellung des Nahostkonfliktes durch das Schweizer Fernsehen. Sie protestieren dagegen und ersuchen Sie, die Antisemitismus fördernden bisherigen Präsentations-Leitlinien einer sorgfältigen Überprüfung zu unterziehen. Wir betrachten Schilderungen und Kommentare, wie sie beispielsweise im „ Kassensturz“ vom 22.12.09 sichtbar waren als unseriöse, unsachgemässe und kontraproduktive Entstellungen, die bei jenen Zuschauern, die mit der Entstehungsgeschichte Israels unvertraut sind, ein von der Wirklichkeit entferntes Zerrbild erzeugen.

Wir appellieren an Sie in Zukunft gebührend zu berücksichtigen, dass
- der Staat Israel trotz dem Teilungsplan der UNO vom 29.9.1947 und der Aufnahme in die UNO vom 14.5.1949 bis heute um die reine Existenz zu kämpfen hat, nämlich seit seine
Nachbarn 1948 einen Angriffskrieg auslösten, während Jahrzehnten gefolgt von periodisch ausgelösten kriegerischen Angriffen, planmässigen Terrorhandlungen und feindseligen
Propaganda-Feldzügen, den nationalsozialistischen Judenhass weiterführend.
-die Besetzung der Westbank und von Gaza lediglich die Folge von arabischen Kriegsangriffen ist, wobei die Besetzung von Gaza durch eine freiwillige und bedingungslose Aktion inzwischen vollständig aufgehoben wurde.
- Israels „Grenzen“ nur Waffenstillstands-Linien sind, die wie überall, lediglich die Positionen der feindlichen Kräfte am Tage der Einstellung der kriegerischen Aktionen festhalten und daher keinerlei Rücksicht auf topographische, wirtschaftliche oder andere Bedürfnisse
nehmen, wie etwa diejenigen der direkt angrenzenden Anwohner.
- endgültige Grenzen gar nie vereinbart werden konnten, weil das Existenzrecht Israels während nunmehr 62 Jahren von arabischen und heute auch von iranischen Machthabern abgelehnt wird und daher Verhandlungen weder zu einem Friedensvertrag, noch zu einem geregelten Provisorium führen konnten.
- es als Alternative zu den bisher gescheiterten politischen Friedensbemühungen mannigfaltige konstruktive Bestrebungen gibt, um bestehende und neue Beziehungen zwischen allen Bevölkerungszweigen des Nahen Ostens zu fördern, sei es durch Schaffung von neuen Arbeitsplätzen, gemeinsamen Anlässen für Sport, Kultur u.a.m. , um Schritt für Schritt Fortschritte im Zusammenleben zu erreichen.
- Aufrufe zu Boykotten von Waren aus der Westbank und Israel kontraproduktive Resultate bewirken, weil sie jenen wesentlichen Teilen der arabischen Bevölkerung erheblichen Schaden durch erzeugte Arbeitslosigkeit zufügen können, die in von Israelis geschaffenen Industrien ihr Einkommen erarbeiten.
- die am 14. Mai 1948 unterzeichnete Unabhängigkeitserklärung Israels beurkundet „Wir strecken allen Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und auf gute Nachbarschaft entgegen und appellieren an sie, mit dem in seinem Lande selbständig gewordenen jüdischen Volke in gegenseitiger Hilfe zusammen zu arbeiten. Der Staat Israel ist bereit seinen Anteil beizutragen an der gemeinsamen Anstrengung den ganzen vorderen Orient zu entwickeln.“
- Ihr Korrespondent Andre Marty nicht nur im Schweizer Fernsehen, sondern auch in seinen eigenen Internet-Veröffentlichungen seine völlige einseitige, unausgewogene Einstellung zur Existenz und dem Handeln Israels andauernd beweist und sich somit nicht an die Regeln des Schweizer Presserates hält, sich vom Recht der Öffentlichkeit leiten zu lassen die Wahrheit zu erfahren, sich bei der Interpretation und der Kommentierung vom Prinzip der Fairness leiten zu lassen und keine wichtigen Elemente von Informationen zu unterschlagen.
Wir ersuchen Sie bei den zukünftigen Sendungen des Ihnen unterstellten Schweizer
Fernsehens für Objektivität gegenüber Israel zu sorgen und insbesondere die geschichtlichen
Gründe angemessen zu berücksichtigen, die zur Errichtung und für das Bestehen des von der
UNO anerkannten Staates Israel wegweisend wurden.

übersicht: berlin 24.10.2009 - 29.03.2010

31.1.2010 lutz von werder, em. sozialarbeitsprofessor der www.asfh-berlin.de empfiehlt: رباعیات عمر خیام

was? der omar khayyam lebte im 11. jahrhundert. schrieb das rubaiyat... ein ausbund von skeptizismus?

"Earth could not answer; nor the Seas that mourn"

"die seefahrer kehren nicht zurück. trauert das meer? was erwartet ihr antworten von der erde. ihr idioten."

(wenn ich erwachsen bin, werde ich übersetzer von iranischen gelehrten ;-) wann wurde der skeptizismus in huch!aufgeklärtem land wieder entdeckt? autsch! 500 jahre später. zu allem elend ist der gute omar noch ein orthodoxer islamer... will sagen: der islam ist unaufgeklärt und hallihallo? haha... hab grad lust, noch ein zweites gedicht zu übersetzen (wikipedia: Richard Le Gallienne (1866–1947) produced a verse translation, subtitled "a paraphrase from several literal translations", in 1897. In his introductory note to the reader, Le Gallienne cites McCarthy's "charming prose" as the chief influence on his version. Some example quatrains follow:):
Look not above, there is no answer there;
Pray not, for no one listens to your prayer;
Near is as near to God as any Far,
And Here is just the same deceit as There.


was glotzt du in den himmel?
wer soll dir dort antworten?
gott ist dir so nahe, wie du nicht abhaust.
du wählst selbst, wie du dich betrügst.

And do you think that unto such as you;
A maggot-minded, starved, fanatic crew:
God gave the secret, and denied it me?--
Well, well, what matters it! Believe that, too.


du blöder fanatischer wurm!
gibst vor zu denken. tust so gebildet. wie geht das?
gott schuf ein geheimnis? und lügnet das auch noch?
frag weiter! du glaubst eh jeden scheiss!

Did God set grapes a-growing, do you think,
And at the same time make it sin to drink?
Give thanks to Him who foreordained it thus--
Surely He loves to hear the glasses clink!


gott lässt die trauben wachsen.
und ich soll sünde trinken?
gott hat völlig anderes für uns bestimmt:
lasst uns unsere gemeinschaft feiern!
alle einträge von heute abend | übersicht: berlin 24.10.2009 - 23.03.2010

18.1.2010 www.nzz.ch "Tim Guldimann wird Schweizer Botschafter in Deutschland"


zum bericht in der NZZ
| via tz | das waren noch zeiten. als stefan flückiger noch in zürich war und dafür sorgte, dass ich mit den richtigen leuten in kontakt kam. himml. manchmal erscheint mir die schweiz wie berlin: wer nicht dort ist, will hin. und wer dort ist, muss weg. abernu... auf jedenfall: dieser tim guldimann... das ist einer jener spitzendiplomaten, welcher die traditionellen, liberalen, humanitären werte der schweiz sehr beeindruckend lebt. und das in den ver_rücktesten, gequirrlsten, bedrückensten orten der aktuellen zeitgeschichte. und nahtlos wird damit auch die bedeutung der botschaft im grossen kanton unterstrichen. kurzum: freude herrscht!

footage für rocketboom.com am 02.02.2007: links & kommentar | im rahmen der vorbereitung auf die reise berlin - tehran (guldimann über den präsidenten des irans, die funktion von blogs etc.) | das "making of" als podcast. ein gespräch in deutsch

die suche innerhalb von rebell.tv nach seinem namen führt mich zum kulturquadrat:

kollektivismus - individualismus
totalitarismus - egozentrismus


unsere arbeit für die schweizer botschaft in london (royal academy of arts) und wenig stunden nach abschluss jenes projektes dann die begegnung mit dem schweizer botschafter in abu dhabi | früher: botschafter dr. christian blickenstorfer | übersicht: berlin 24.10.2009 - 23.03.2010

11.1.2010 "THE LIMITS OF CONTROL"


http://www.schahabian.de
| Ein Multimedia-Automobil-Ausstellungsprojekt zur aktuellen Lage im IRAN | 24.1.-24.2.2010 non stop im Außenbereich des ZKM | Eröffnung: 23.1.2010, 14.00 Uhr auf dem Marktplatz Karlsruhe (vor dem Rathaus) | übersicht: berlin 24.10.2009 - 23.03.2010

11.1.2010 www.hallopizza.de und www.rivella.ch erobern mit swissness deutschland


"vergesst fondue, vergesst raclette..."
. aber der schriftzug "grüezi pizza" ist im käselook. und was bleibt: schweiz gleich essen. sogar die schweizer fahne zeigt dies neuerdings an | swissness = wenn nationale überhöhung auf hip gemacht wird | www.hallopizza.de und www.rivella.ch | noch schwieriger wirds dann mit:

wenigstens schnell ein eMail an partner rivella hätte den textern solche fehler rasch korrigiert. wenn aber dann die "speck-nudeli" (ohne umlaut ü!) als "spätzle..." (schwaben) beschrieben und mit "bacon" (england) und "gouda" (holland) u.a.m. serviert wird. also dann... ähm... dann hört der spass definitiv auf :-)))

trotzdem: mir gefällts. weil jetzt mal nicht bloss die italiener, spanier, türken und chinesen auf mundgerechte häppchen reduziert werden. was von einer huch!multikulti-gesellschaft in der aufgeklärtesten, liberalsten, weltoffensten aller gesellschaften möglich ist: fress-, sauf- und konsumparties, an welchen foodzonen mit nationalen flaggen gekennzeichnet werden. und darüber müssen wir uns freuen. denn es ist die letzte zone, wo noch so getan wird, als hätten wir spass an dem, was wir nicht kennen.

(06.04.2006 | erwähnt in video 807) haha: von disem link aus noch videos (polylux!) gefunden ;-) | übersicht: berlin 24.10.2009 - 23.03.2010

11.1.2010 Claudius Seidl: "Wann ging dann dr Dschihad des Westens zu Ende?" http://trunc.it/4m324

RT @PBBMarx: Claudius Seidl haut Henryk M. Broder mit der FAZ auf den Kopf: "Ich mag Ihr Kopftuch nicht. Aber ich werde ..." http://bit.ly/7ADwRa
29.10.2006 links & kommentare | toll, wie seidl die argumente in der faz durchspielt. inhaltlich passt: prof. dr. mona makram-ebeid, kairo: "die dekolonialisierung ist noch nicht abgeschlossen" (2774 | 16.11.2008)

links & kommentare | ob der abschlusssatz nötig war? und es auch noch voltaire zuzuschreiben? weil: ausgerechnet voltaire hatte klare vorstellungen, für wessen gegner er sein leben (nicht) opfern würde. abernu: der gedanke ist schön:
Ich mag Ihr Kopftuch nicht. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sich kleiden dürfen, wie Sie wollen.

quelle: frauenmuseum hittisau,
hintermarlberg | übersicht: berlin 24.10.2009 - 23.03.2010

05.1.2010 die sprache der zukunft: mandarin. die sprache der gegenwart: broken english

das ist nicht fair. je mehr ich mich in de fernweh-gefühle von UAE schreibe, umso mehr füttert mich mein neffe mit hinweisen. jetzt schickt er mir einen hinweis auf einen artikel in


"Martin Newland"
war am "The Festival of Thinkers" in abu dhabi. ihm ist ein gewisser "Dr Kiyoshi Kurokawa of the National Graduate Institute for Policy Studies" aufgefallen. und tatsächlich... newland zitiert (titel!) und zitiert. abschnitte wie:
In the United Kingdom, where I come from, large areas of public policy and social and cultural development have been surrendered to an almost militant inclusiveness; so much so that libertarianism, or what the new cultural evangelists define as libertarianism, has in many areas of life become the new despotism. The blender has triumphed over the salad.
sage ich doch. uae - the place to be | als würde das nicht genügen: dann kommt noch ein zweiter link. "die brücke" sei jetzt offen...:

links & kommentare | mohammed al fhaim | und mein lieblings-scheich "His Excellency Sheikh Sultan Bin Tahnoon Al Nahyan" hat soeben eine kunstausstellung eröffnet:


disorientation II
| Participating artists: Tarek Al Ghoussein, Diana Al Hadid, Ayreen Anastas & Rene Gabri, Tarek Atoui, Kader Attia, Yto Barrada, Monika Borgmann, Hala Elkoussy, Mona Hatoum, Samah Hijawi, Wafa Hourani, Ali Jabri, Marwan Rechmaoui, Hrair Sarkissian, Wael Shawky | kurator ist Jack Persekian | ich muss jetzt mal meinen kurator nach abu dhabi meinen dealer schicken... oder dafür sorgen, dass jack eine doku von mir bekommt. oder... himml
/sms ;-)

2009
member pen-club lichtenstein

single exhibition: cabaret voltaire, zürich
Kunst Macht Probleme

s.w.i.r.: ars electronica, linz
the context is the message

2008
s.w.i.r. und präsentation: royal academy of arts, london
joseph beuys' nightmare

s.w.i.r.: ars electronica, linz
the form of unrest

2007
s.w.ir.:
paul renner (hermann nitsch)
theatrum anatomicum

2006
s.w.i.r.: bazon brock
lustmarsch 2006
overview: s.w.i.r. = social worker in residence | monthly: s.w.i.r. @ cabaretvoltaire.ch | karawan2: london - abu dhabi | karawan3: abu dhabi - istanbul | keine ahnung... halt irgendwie so :-| oder legen wir den noch oben drauf:

outtake footage with riz khan in rocketboom.com | NACHTRAG: was? während sogar die liberal düdelnden verleger sich als gesamtkunstwerk verkleiden und sich viel bein und busen zeigend an den strassenrand stellen, soll ich hemmungen haben, solche daten aufzuzählen? - hicks | übersicht: berlin 24.10.2009 - 23.03.2010

04.1.2010 burj dubai heisst jetzt burj khalifa: the friendly takeover (abu dhabi realisiert die träume von zayed bin sultan al nahyan)

links & kommentare | serie: "architektur anbeten verboten" | hinweis von heute abend:
khalifa ist der praesident von uae und herscher von abu dhabi. grosser symbolischer schritt in richtung mehr zentral-regierung
danke, mein neffe | etwas "westlicher" formuliert, schlägt mir hier offenbar der neffe vor, dies alles als ein "friendly takeover" zu begreiffen:

zayed bin sultan al nahyan musste seinen bruder richtiggehend davon jagen (aka westspeach: putsch!) - dieser bruder könnte vielleicht noch leben! - damit abu dhabi überhaupt anfangen konnte, die gewaltigen ölreserven zu erschliessen... (vergl. dazu auch: begegnung mit dr. frauke heard-bey, als video und pocast) zayed kämpfte danach um ein vereintes UAE. immerhin: vor dem öl hat nicht einmal ein katholischer bischof die stimme gottes vernehmen können, die menschen von abu dhabi oder dubai auf den richtigen weg zu führen. und jetzt plötzlich... eieiei... der ganze westen in allen *gewaltigen* spielformen... der blanke horror für die vielen nomadenvölker dieser gegend!
zayed baute also GLEICHZEITIG: die struktur der stadt abu dhabi, die struktur des emirates abu dhabi UND die idee eines vereinigten arabischen emirates (UAE) auf.
wenn ich mich richtig erinnere, hatte zayed selbst keine schulbildung. er redet also einfach mit den leuten. zu einer zeit, als dubai schon zu do-buy mutiert war...

eine er tollsten momente beim erzählen von mohammed al fahim war, wie er schilderte, dass zyed allen nomaden mitteilen liess, dass sie geld abholen kommen könnten. er hat dann allen drei grundstücke zugeteilt: eines in der stadt, eines am stadtrand und ein ... ach... müsste nachschauen gehen... sensationell... jedenfalls: da standen die leute dann schlange. und holten geld und land und unterstützung in form von beratung etc. ab. wahnsinn... ach... fernweh pur :-/

nix da: dass wir den namen "zayed bin sultan al nahyan" nicht auswendig können: eine schande der westlichen schulbildung und geschichtsschreibung. das ist (war!) ein ganz grosser star der transitionspraxis, des state building. er vermittler zwischen den traditionen der sesshaften oder nomadenden familien und der arrogantesten front der westlichen zuvielisation: es kamen plünderer, kolonialisten, besserwisser. verkleidet als wissenschafter, oder erleuchtete. im zweifelsfall mit schiesspulver.


und immer schön locker bleiben:
erste entdeckung von ölquellen: 1959!!! | nutzt nun Chalifa bin Zayid Al Nahyan die aktuelle krise, die der sohn des zayid vorhergesehenen notwendigkeiten umzusetzen und die beiden grössten emirate noch näher zusammen zu bringen? für die familien in dubai, sind das jedenfalls schlimme tage. denn zayed hat jede erdenklichen kompromisse eingehen müssen, um das zu realisieren, was heute UAE davor bewahrt, nicht wieder dort hin zu versinken, woher sie gekommen waren... eieiei... spannende tage. spannungsvoll auch. (umso dümmer ein jeder abschätzige spruch über UAE.) wo die sind, ist ganz weit vorne. und schon wieder regeln sie ihre angelegenheiten sensationell. wer zuschauen will, wie wir die zukunft verhandeln: in UAE zuschauen und lernen gehen. punkt
ahja: ich bin ja ein fan von His Excellency Sheikh Sultan Bin Tahnoon Al Nahyan. verstehe bis heute nicht, warum er rebell.tv nicht zu seinem 1. staatsfernseher gemacht hat. doch!doch! ein traumjob!
autsch: incl. westsound | burjdubai.com | wam: Mohammed Bin Rashid opens Burj Khalifa | mehr zur geschichte von uae: vom wüstensand zum wolhstand: eine geschichte abu dhabis, mohammed al fahim | übersicht: berlin 24.10.2009 - 23.03.2010

02.1.2010 آنچه گذشت در عاشورا ۸۸ Special thanks to "My_Name_is_iran"

der macher des videos schreibt dazu: "The concept of this video is to fight against IRAN's propaganda TV. I used real mobile phone footage for edit to show what really happened in Iran 27th December 2009 or called Ashura Festival." | wie gegen eine total professionalisiert intressengerecht zurechtgerückte informationswelt angehen? transparent konzeptionell! | aber eben: wer weiss, dass er beobachtet wird in der beobachtung seiner beobachtung der beobachtungen... stöhnen wir mit niklas luhmann: "nie mehr rationalität!" (vergl. dirk baecker in band 1, die form der unruhe) | hier noch ein video zum vergleich:

und jetzt? | ich bleibe stur: annemarie schwarzenbach: "...diese fernen gegenden sind genau gemacht um uns zittern zu lassen vor allem, was man nur ahnt und etwas einem doch angeht." | oder als beobachtungsanweisung formuliert: "möglichst unerbittlich gegenüber dem eigenen, möglichst freundlich gegenüber dem anderen." (in meinem fall, wo so einfach unterschieden werden kann, zwischen "eigener" und "fremder" kultur, ist das ein möglicher ansatz. secondos etc. haben eine wesentlich differenzierter möglichkeit... positiv formuliert ;-) will sagen: wenn der iranische präsident sagt, der verschollene imam würde ihn leiten. dann sage ich: und unsere präsidentenden lassen sich im gebet von gott leiten. thematisieren würde ich aber nur "unsere" seite. denn wie sich religion mit aufklärung und demokratie und hallihallo verträgt... das wäre ein toller dorn im fleisch. welcher niemand mehr als schmerz für wahr nehmen mag. (das ist skandal genug.) da brauche ich keinen iranischen präsidenten mehr. | ps: parallel zu diesem eintrag, das fast gleiche thema auf simplerem niveau. zeitgleich eröffneter eintrag | via mein neffe aus abu dhabi | übersicht: berlin 24.10.2009 - 23.03.2010

30.12.2009 www.zdf.de der anti-amerikanismus in pakistan als verschwörungstheorie


Zwischen Osama und Obama
passt zu den notizen von gestern | jaja... das lederröcklein von brad pitt... danach hängen geblieben. zdf wusste im anschluss zu erzählen: "troja - die wahre geschichte". wenn der professionelle journalisten den massen die öffentlich-rechtliche wahrheit erzählt: das interessiert mich schon... und so bin ich aber dann weiter hängen geblieben. jetzt schon fast mit professionellem interessiere wieder: jetzt titelte ein peter kunz: "zwischen osama und obama, Der Kampf um Pakistan" --- oh... die links auf die sendung scheinen nur für ein paar minuten zu stehen?!? --- noch immer: 9/11 als rechtfertigungsgrund. und dann wird ein star-designer gezeigt. gleich zu beginn. (jaja: notiere jetzt frei aus der erinnerung.) für wen er alles arbeitet (lady di & co). wie er eine modeschau organisiert, um mitzuhelfen, so zu tun, als könnte in pakistan "ganz normal" gelebt werden (jaja: ohne link auf der hp von zdf ;-)... irgendwann kommt ein satz vom grossen meister. schnitt. off-kommentar: "typisches argument... anti-amerikanismus..." und der ganze film kehrt nie mehr zu ihm zurück. ein wundeschöner, überraschender einstieg. mit tollen bildern, einem intelligenten beobachter und reisender zwischen den welten... ab jetzt werden bauern gezeigt. (welche teilweise toll englisch können.) in langen warteschlangen stehen sie. männer die nicht mehr arbeiten können und hilfgelder für ihre familien abholen müssen. sie werden "interviewt". aber eben: überall: undifferenzierter, platter anti-amerikanismus. wenn ein lehrer(?) sagt, dass für ihn obama kein botschafter des friedens sein könne, wenn er die bombardierung via drohnen massiv ausgeweitet hätte (spiegel märz 2009: Obama prüft Ausweitung der Kampfzone)... logo: das kann nur einer sagen, welcher der verschwörungstheorie des anti-amerikanismus anheim gefallen ist... endlos. unirritiert. schaue mir das ganze teil an. bloss um meine vorzeitige verurteilung bestätigen zu können.

professionellen journalisten, welche so tun, als würden sie andern das mikrofon geben, damit diese ihre sichtweise der welt mitteilen können - erzählt der papi am abend zuhause: "ein deutscher journalist hat mich heute befragt, vielleicht werden unsere stimmen endlich gehört. inshAllah..."? - , wird dieser bloss "fucked by the media"... im namen der freiheit, der sicherheit und des gewinngeilen kapitalflusses.

jaja: "kontextüberlagerung". verrückt, wie mich dieser 10v10 bericht bis heute ärgert. akademisch zertifierte, professionelle journalisten, in hörigen, willigen, haltungen. aufklärerisch tun und dabei kulturkämpferisch herum keulen. gegen staatliche pr-sender in hinduodpakistiran wettern und selber nicht merken, welchem wahn sie verfallen sind. dem wahn nach quoten. dem wahn, dem volk nach dem mund zu reden. (als wüssten die, was das volk schwätzt.) und wenn sie es doch wissen - die quoten geben ihnen ja recht! - dann wäre es ja wohl präzis die herausforderung, diese vorurteile zu befragen. und eben gerade nicht zu bedienen. es sieht so aus, als wäre der akademisch zertifizierte journalismus besonders geeignet, pr herzustellen... eieiei... und diesem beruf, sollen wir staatliches geld zuschieben. noch mehr? | das ist ja das elend. dass dieser berufsstand als berufsstand kaum sinnvoll auftreten kann... eieiei... | übersicht: berlin 24.10.2009 - 23.03.2010
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