rebell.tv ist uns eine entwicklungs- und forschungsplattform. hier legen wir (offen zugänglich) ab: töne im hörlager. bewegte bilder im schaulager. disparate, spontane, schnelle notizen, beobachtungen, versuche im zettelkasten. aus diesem fundus schöpfen wir. immerhin: wer sucht der findet. (das ist ja das problem!) und es beginnt ein austesten mit nahen gedanken, fernen themen, ein suchen einer "genügenden nähe" für ideensträngen. welche schliesslich in ein interaktives, multimediales, animiertes erzählen gelangen, welches aber auch bloss ein magazin - eben - ein lager von abgelagerten ist. wo schichten auf schichten, einsichten und andere ansichten zu geschichten formieren.
magazin.rebell.tv unterteilen wir gerne - aber nicht immer - in drei kapitel: klima_anlage (beschreibung der ausgangslage), tele_vision (das näherbringen von fernscheinenden ideen), dran!sparenz (darstellung von arbeitsweisen, welche uns zu diesen ergebnissen geführt haben). darum empfehlen wir:
neu bei rebell.tv? beginnen sie bei magazin.rebell.tv | aber bedenken sie: nicht "rebell.tv" wird für die computerzeit, was die NZZ für die maschinenzeit war. sondern unsere #dfdu! band 1 war unser statement. aktuell schreiben wir an band 2 | investor relations: gerne zeigen wir ihnen im persönlichen gespräch, wie unsere nächsten drei entwicklungsjahre aussehen ;-)
studierende und doktorierende: wir haben viele angebote an für uns relevante forschungsfragen. und wir unterstützen sie nach möglichkeiten in ihren forschungsschwerpunkten. schreiben sie uns!
technische entwicklungen und soziale anpassungen, gehen so weit wir denken können zusammen. die metamorphose der sozialen frage (robert castel) empfinden wir in diesen tagen mehr denn je. gott ist tot. und so wird unumgänglich, dass klar sein muss, dass wie wir zusammenleben, eine soziale übereinkunft ist. welche - logo! - sozial anders vereinbart werden kann. gott stehe uns bei.
wir arbeiten nicht "neugierologisch". unsere neugier bezieht sich nicht auf das management linear-kausaler prozesse. wir schöpfen aus einer tradition von 200 jahren sozialarbeiterischer theorie- und praxis. prozessual. systemisch. wir gestalten soziale prozesse. das sind non-lineare abläufe. black boxes. der gleiche input in eine "soziale maschine" generiert einen stets anderen output. darum sprechen wir auch von "neugieronautik". die neugier bezieht ihre daten, informationen, ihr wissen und die weisheit nicht bloss aus der kühlen, cleveren und kontraintuitiven analyse von trennen und teilen. ganz anders...
ralf konsersmann. rezension, band 1 von "die form der unruhe" in der süddeutschen zeitung (07.01.2010): auf in die kultur der kontroverse
aktuell/heute:
#mediengetwitter von 16 - 17h | übersicht:
berlin 24.10.2009 - 23.03.2010

