hänge noch immer an diesem durcheinandertext von kaube in der faz. er zitiert stichweh um wenig später nicht zuzugeben, dass er dirk baecker gehört hat. (ob baecker die beispiele früher schon notiert hat?). ich bin mir aber nicht sicher, ob baecker da wirklich einen guten punkt gefunden hat... wie auch immer: habe gestern abend den text erstmals zusammenhängend gelesen... gefällt mir natürlich gut, wie er sich als luhmannianer versucht. (auch im schimpfen gegen frankfurt ;-)

kaube geht aber den argumenten von baecker nach. trifft dann auf das problem der unterscheidung professionell/laie (oder auch: was ist professionell). verwechselt (früher) noch marketing gedüdel:
Noch
jede neue Technik der Verbreitung von Information und Meinung wurde
als Durchbruch zur vollkommenen Demokratie gefeiert.
er verwechselt jene, welche "die alten medien" angreifen mit solchen, welche - wie die journalisten! - zu "allen" und "vielen" reden wollen. und des durcheinanders noch viel mehr... ich aber suche noch immer jenen anderen satz... himmel... wo hat er diesen bloss versteckt... ein genialer satz... ein wichtiger satz... ich gehe suchen...
er unterscheidet: öffentlich/privat. subjektiv/objektiv. sender/empfänger. klassisch. die probleme welche dadurch entstehen: gigantisch ;-)
und dann zeigt er noch, dass er keine "dritte idee" zu haben vermag:
Aber solche Seiten im Internet, die es besser machen wollen, werden sich ihrerseits zu einem klassischen Medium mit hoher Selektivität entwickeln müssen, wollen sie nicht die Spezialisierungsvorteile verschenken, die mit Professionalisierung einhergehen.
himmel... aber den andern satz hab ich noch immer nicht... ach... ich idiot... hab ihn ja schon gestern reinkopiert... himmel... aber völlig überlesen... das ding ist wunderbar:
Was keinen Standards folgt, hat nur Ausdrucks-, aber keinen Informationswert.
wow! ob er wohl gemerkt hat, was er sich da notiert hat? wow!