weil ich HIER am verlinken bin, habe ich mich persönlich verlaufen. die erste irritation: weil ich gestern noch behauptet habe, bloss weil die persönliche redaktion keine links verlinke, heisse das nicht, dass sie es nicht könnte, wenn sie wollte...


wow... ähm...
| vielleicht können sie es doch nicht?

gesucht habe ich dann nach diesem text. aufs augegedrückt habe ich diesen titel bekommen: "Ich bin der Neger vom Neger" clever. (dochdoch! die sind gut! die wissen, wie menschliche aufmerksamkeit "funktioniert".) ein journalist als ghowstwriter von einem "schwarzer Schweizer, uneheliches Kind, Fussball-Talent, das erste männliche Super-Model, Chef der grössten Schweizer Model-Agentur, DJ in Klosters und als „Mönch Venatius“ in dem Film „Im Namen der Rose“ neben Sean Connery." der buchtitel: "ich, der neger". (clever!) in der journalistenbrache sei der ausdruck "neger" für "ghostwriter" bekannt. garant: "ein welscher Fotograf"! (alles klar!)

das erinnert mich daran, dass mir ein journalist einmal erklärte, was eine "quelle" sei: "wenn es jemand wirklich zu dir gesagt hat!" (gggggeil. so macht "wahrheit" aufschreiben natürlich mächtig spass. mit betonung auf mächtig ;-) glogger packt aus und macht interessante meta-infos zur selbstreflektion des berufsstandes: zum beispiel:
Sie gelten als nicht ganz uneitel. Es muss Sie trotzdem ärgern, dass der Name Helmut-Maria Glogger bei allen Besprechungen unterschlagen wird. Selbst bei "Glanz & Gloria".
- Das wundert mich überhaupt nicht. Jeder Schweizer Journalist, Autor oder Schriftsteller, der auch nur a bisserl fleissiger, besser, vielleicht eine Spur schneller ist, wird von der Bräsigkeit der Sessel-Sitz-Kamarilla gebodigt. Sprich: tot geschwiegen.
das "selbst" vom fragenden matthias ackeret ist cool. glanz&gloria ist ein format, welches entsteht, wenn das nationalschweizerische indoktrinations fernsehen people-iger sein will, als die privaten sender... abernu: es ging mir ja um die antwort ;-) später:
jeder Journalist muss wissen: Du bist Handwerker, nie Star. Über den schreibst Du. Journalisten, die sich als Stars fühlen, sind weder Journalisten noch Stars. Das sind bedauernswerte Zwitter.
das sagt einer, welcher sich von einem journalistenkollegen (-freund?) unwidersprochen "eitel" nennen lässt? und gegen welche kollegen schlägt er hier grad aus. wow... dazu passt:
Wer sich einmal dazu entschliesst, sein Leben zu erzählen, der neigt früher oder später dazu, sich sozusagen nackt auszuziehen. Der verliert alle Hemmungen! Schlägt auf Freund und Feind ein. Genau da müssen Sie als „Neger“ eingreifen: Genau diesen Seelen-Striptease nicht öffentlich zu machen.
will sagen: unbedingt: dem neger des negers einen neger besorgen! | zum schluss noch: weils so gut zum anfang dieses wahrhaftigen eintrags passt:
Haben Sie Namen verfremdet?
- Namen ja. Nicht die Wahrheit.
halleluja. wo wa(hr)r ich? ahja!@helmut maria-glogger: die angabe welche sie bei der URL machen, weist darauf hin, dass sie nicht helmut maria-glogger sind. es gibt nun mind. 2. varianten: sie sind es doch: dann outen sie sich als höchst despektierlich gegenüber den (vermeintlich) virtuellen welten. sie sind es nicht: dann outet sich ein anderer als ziemlich nerviger troll. | übersicht: berlin 24.10.2009 - 23.03.2010