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interessant wäre jetzt noch ne liste der titel der blauen ...

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25.8.2010 nachruf von yana milev www.aobbme.com für christoph schlingensief

als offizieller "medienpartner" von yana milev gebe ich gerne ihren nachruf weiter:
(...) Schlingensief war gut umgeben. Joseph Beuys, Heiner Müller, Martin Kippenberger, Einstürzende Neubauten, Neuer Deutscher Film, der junge Schlöndorff, Reiner Werner Fassbinder, der junge Wenders, Rolf Dieter Brinkmann, Werner Herzog, Werner Nekes, Peter Zadek und all deren Kinder im Geiste. Sie werden gebraucht, um reaktionäre Infektionen und neoliberale Invasionen zu desinfizieren. (...)
>der ganze nachruf als pdf | mit diversen bezügen zu bazon brock | frühere einträge zum tod von christoph schlingensief
textsorte: blitz | «die form der unruhe» | achtung: dieser zettelkasten ist KEIN subtraktionsblog | #AIBS

23.8.2010 bazon brock auf deutschland radio http://trunc.it/aewns zum tod von christoph schlingensief


http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/1254277/
u.a.: "ist christoph ein neo-dadaist?" oder: vater-sohn brock/schlingensief. carl hegemann erzählt die geschichte: video vom 03.09.2006 in der volksbühne berlin | gesterntodestag | danke für den hinweis, tz
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21.8.2010 #rip rebell.tv in trauer um (cousin) christoph schlingensief

(tante) andrea kühbacher berichtet via sms vom tod von (neffe) christoph schlingensief :-/

links & kommentar | später: zum podcast und zur verschriftlichung für magazin.rebell.tv #5

die NZZ weiss es von der dpa | aber die bild-zeitung ist am aktivsten | und was weiss: schlingensief.com? - nix! | ruhrtriennale.de hat gegenüber dpa bestätigt, weiss aber auf der hp auch nix... | später: süddeutsche | twitterslowmotion.tommy schlägt vor...


sein letzter eintrag in seinem blog: "erinnern heisst vergessen"

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24.7.2010 tante monika, grossväterchen paxo und /tp

tante monika, grossväterchen paxo und /tp

"bau dein haus nicht auf sand" (matth. 7, 24ff)
"bau dein netz nicht auf daten" (http://dfdu.org)

wir nehmen es als kompliment: alle 5 blurbings sind innerhalb von stunden bestätigt worden. danke ;-)
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18.7.2010 www.wartegg.ch für onkel bazon, tante monika und grossväterchen paxo nur das schönste am #bodensee

www.wartegg.ch für onkel bazon, tante monika und grossväterchen paxo nur das schönste am #bodensee
www.wartegg.ch für onkel bazon, tante monika und grossväterchen paxo nur das schönste am #bodensee
www.wartegg.ch für onkel bazon, tante monika und grossväterchen paxo nur das schönste am #bodensee
www.wartegg.chwww.bazonbrock.de | vorfreude | wir legen die prinzessinnen auf eine 100% geschrumpftere erbse. aber eben. noch ists eine erbse. ähm... das zimmer mit dem balkon... sensationelle sicht über den see... 100% ruhig... testbericht folgt auf diesem kanal ;-)))
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04.7.2010 www.nzz.ch & www.volvo.com so unzuverlässig wie noch nie


der zweite sonntag, an welchem ich zusätzlich chf 4.20 zu meinem NZZ-abo ausgebe. stephan russ-mohl wäre zufrieden mit mir. ("latte macchiato" & so ;-) aber es macht keine freude. es macht insbesondere auch gar keinen sinn. von sinn ergeben, gar keine spur. mehr noch: der sinn übergibt sich! wenntwaischwanimain :-P

logo. ich wollte an diesem zweiten sonntag bloss mein vorurteil bestätigt sehen, dass die NZZ am sonntag es nicht für nötig hält zu reagieren. ein wildes selbst-bild auf facebook kommunzieren...


beim durchblättern der zeitung wird aber klar, dass lukas häuptli jenen account bei facebook bloss aus "investigativen" gründen hat. er will sich ein eigenes bild von der unsäglichen blödheit des internets machen. mehr noch: die heutige ausgabe in vielen artikeln: eine durchgängige aibs-kampa! (insb. unter dem titel "datenschutz") | "der medienprofessor hat schon geantwortet. der sozialarbeiter fragt." heute: "polemische blogger!" - "zirkuläres fragen?"klowände des internet? - wer sich vor der eigenen scheisse ekelt, hasst den schmutz dieser welt besonders intensiv! wo war ich? ahja: michael maier hat solches als "gegen den leser schreiben" beschrieben. was einmal eine haltung war, welche professionelles engagement signalisierte, hat sich längst selbst den hals verdreht. aber:
haltungen sind geistigen la ola bewegungen ausgesetzt wie fussballfans: unwiderstehlich
journalisten pressen so lange sie können. (und sie werden noch lange "yes i can" bellen.) als ginge es ums können. als wäre das können ein beweis. ein garant. "wer alles kann, kann nichts." noch sicherer aber: ab und an muss auch der grösste alleskönner mal (für kleine jungs). will sagen: bedürfnisse sind das tiefere fänomen als wünsche.

nachhilfe (auch) zum zeitungslesen gibts direkt bei der werbung. die war schon immer so, wie die zeitung (vermeintlich erst) durch die kontrastfolie des internets als solches sichtbar geworden sind:

wir stellen uns die volvo geschäftsleitung vor. die haben berge von enttäuschten kunden auf dem tisch. haben stress von oben, weil sie jeden morgen neu nachschauen müssen: gibt es uns noch? und falls ja: wem gehören wir? und in diesem sandwich von stress, rennen sie nach zürich und fragen ihre werber. die haben es einfach. schwätzen den bossen ein, dass sie doch eigentlich bloss erlebten, was alle wollen würden: "adventure". sie finden so viele möglichkeiten mit einem volvo ein abenteuer zu erleben, wie es im hohen norden namen für schnee gibt: viele. und machen eine erschlagende schlagzeile: "so zuverlässig wie nie" | eine platte verdrehung. weil die alten kunden wissen, dass es nicht stimmt. und selbst die neuen kunden von den turbulenzen mitbekommen haben. wer so laut düdelt, muss nachlegen. geld hilft auf der seite "stil" das neue modell abzubilden. auf seite 72 noch einmal. auf seite 73 schreibt jeroen van rooijen einen überbordenden fanbericht zum neuen s60. passend zum namen des zeitungsbundes. so läuft das. nein: nicht bei "20min". (von denen wissen wir es schon länger. auch bei der NZZ ;-)
souverän ist, zu zeigen, was nicht gezeigt wurde?
wie auch immer. was eine zeitung tut, ist präzis das gleiche, was päpste und könige vor 200 jahren machten: verkünden, legitimieren, durchsetzen.
und weil ganz sicher ist, dass "bedürfnisse" stärker sind als "wünsche", werden solche formate untergehen. vielleicht langsamer, als dies gut für uns ist. aber sie werden untergehen. sie nerven bloss noch.

mit den kunden nicht zu reden, ist der untergang für jedes geschäft. das war schon immer so. ganz ohne cluetrain manifesto. ganz ohne internet. frag den bäcker, den tischler, den zimmermann. wer es sich leisten kann, mit seinen kunden nicht zu reden, muss zu jener sorte (juristischer) personen gehören, welche rustikal-liberale menschen schon immer zum teufel wünschten. (es wir der NZZ selbst - der selbsternannten hüterin dieser tradition - nicht anders gehen!) freilich gilt zusätzlich: wer am lautesten sich selbst als "wilhelm tell" inszeniert, heisst vermutlich gessler, fragt bruder christoph!

ach... ja. es ist verletzend, dein eigenen namen unter dem titel "antisemitismus" zu finden. diese verfluchten gutmenschigen "nie wieder"-rufer und verkennen dabei offensiv, dass sie selbst bereits an einem "schon wieder" mitwerkeln könnten. ja. es ist verletzend. bazon brock selbst drückte sich gewählter aus: 10. "Mich kränkt, wenn ich von gegnerischen Argumenten nichts lernen kann, sondern zur Unterwerfung unter Dogmen gezwungen werden soll."

ps. da wäre noch seite 14. prof. dr. suzette sandoz. rechtsprofessorin in lausanne. (wenn frau professor sich als befreierin der frauen hervortun wollen würde: warum nicht mithelfen, dass frauen sich nicht zu tode hungern, den vergrösserten busen, den gelifteten po präsentieren müssen? wie wärs mit dem thematisieren, dass "frauenpower" insbesondere die mehrfachbelastung von frauen zum zwang werden liess? und immer so weiter? oder differenzierter:


das werte- und entwicklungsquadrat von tina piazzi
zum 8. wochenkommentar von hanspeter spörri | oder deutlicher: peter sloterdijk: der journalismus hat präzis zwei varianten offen: selbstanzeige wegen volksverhetzung oder beitritt zu einem abstinentenclub

nachtrag (14:12h): zensur abgeschlossen :-/
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25.6.2010 was www.nzz.ch über bazon brock weiss...

heute in der NZZ:
Alle, die in Zukunft über Kunst nicht nur «gackern», sondern sie auch begreifen wollen, sind eingeladen, sich kostenlos im sogenannten SAMposion zum Profi-Publikum ausbilden zu lassen. Die dreitägige Veranstaltung mit Bazon Brock fusst auf seiner alten Idee der Besucherschulen und soll im Januar im «Castell» Zuoz fortgesetzt werden. Darüber hinaus will der Kunstvermittler mit dem Art Masters als Glamour-Event möglichst wenig zu tun haben.
kunst gackern? - sich von bazon brock ausbilden lassen!

zudem: derkurator.ch reicht nach:
nur am rande:
- reiner oboku heisst bürgerlich reiner opoku.
- familie bechtler baslert nicht.
- "angel and demons" wurden von aes+f als "angels-demons" in diese welt gesetzt.
alles nachzulesen in The Art Master und im Flyer zum SAMPOSION | The Art Master Ausgabe Juni (pdf)
auch toll. ebenfalls heute in der NZZ: Kein Gott, kein Kaiser und kein Volk. bei rebell.tv würde solches heissen: "200 jahre sind genug" ;-)))
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19.5.2010 „…am Ende will ich sicher sein können, dass meine Arbeit einen sozialen Gedanken hat“ (Christoph Schlingensief)

„…am Ende will ich sicher sein können, dass meine Arbeit einen sozialen Gedanken hat“ (Christoph Schlingensief) | eben vorher noch ein anderes zitat von cousin christoph vertwittert: "jajadiekunst... die ist immer dabei..." der letzte satz in "kippenberger - der film" (eben auf 3sat gelaufen) | der sohn von bazon brock in der krypta von hugo ball. das gespräch zwischen christoph und seiner mama als transkript. | aus der medienmitteilung:
CHRISTOPH SCHLINGENSIEF MACHT DEN DEUTSCHEN PAVILLON AUF DER VENEDIG BIENNALE 2011
Mit der Einladung in den Deutschen Pavillon stellt sich für Schlingensief eine weitere neue Aufgabe. „Das ist eine tolle Überraschung. Ich habe in vielen Bereichen gearbeitet, als Film-, Theater- und Opernregisseur, Produzent, Alleinunterhalter, Mensch, auch als kranker Mensch und Christ, auch als Politiker und Performer und ich habe mich auch immer für Künstler interessiert, die die Kunst fast zwanghaft betrieben haben, darin auch nicht unbedingt eine Unterscheidung zum Zwang des Leben-Müssens oder -Wollens gesehen haben. Eine Form von Schizophrenie war für meine Arbeit und mein Leben schon immer typisch. Wenn ich nur bei einer Sache wäre, würde ich mich langweilen, käme mein Kopf nicht in Fahrt. Ich muss zwischen der Musik und dem Bild, den Menschen und der Sprache, dem Gesunden und Kranken, dem Lustigen und Traurigen immer die Chance haben, auch das Gegenteil zu behaupten. An die Eindeutigkeit der Welt glaube ich nicht. Die Aufgabe den Deutschen Pavillon, einen verdächtigen Repräsentationsbau, nicht für repräsentative Zwecke, sondern für künstlerische Zwecke zu benutzen, ist da genau das Richtige: eine schwere Last, aber Kunst macht leicht, was sonst schwer ist.

Vielleicht ist das aber gerade das Gute daran. Ich liebe jedenfalls Risse und Gegensätze und in den nächsten Monaten werde ich herausfinden, welche Gegensätze für Venedig, den Deutschen Pavillon und Burkina Faso am produktivsten sind“, kommentiert Christoph Schlingensief seine Berufung.

ob christoph die aktion von cabaretvoltaire.ch kennt?!?
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18.5.2010 bazon brock anbeten verboten (hommage an bazon brock)

thx: komm!comMerz | bazon brock im morgenland

grösser
| hommage an bazon brock. beten verboten

16.05.2010, cabaret voltaire, zürich, stefan m. seydel/sms ;-) bild: adrian notz

archiv: 31.8.2007 links & kommentar | "beten verboten". hier am beispiel einer serra-plastik in güllen | eine der wichtigsten lehren des prof. em dr. sc tc hc bazon brock. sms zeigt seinem onkel, dass er hart am lernen ist. stundenlanges zuhören? sechs stunden und mehr? alles kein problem. | architektur anbeten verboten | kunst anbeten verboten (dort weitere hommagen) | früher:


erstes bild links: bazon brock, beten verboten | mit tante andrea, tp und günter lierschof
beten wir bei ben vautier im cabaretvoltaire.ch | suchbild: wo ist tante andrea und tp? | danke an com&com: markus gossolt (bühne links) ist am mitbeten und johannes m. hedinger (bühne rechts) hat mir den entscheidenden hinweis gegeben. die helme gehörten ihren förstern, welche am abend den bilderbaum in mitgebbare grabbeigaben zerkleinerten. (um über unseren eigenen tod hinaus daran zu erinnern, dass auch die kunst schon um 1918 fanatiker der totalitären reinheit und welterlösung waren. und dass sich daran bis zum heutigen tag nix geändert hat. etc. pp. und immer so weiter) johannes hat mich dann mit einer deutlichen geste darauf aufmerksam gemacht, dass ich den ohrschutz noch nicht runtergeklappt hatte. himml. ich war schon so im gebet versunken... d!a!n!k!e!
nachtrag: sehe erst jetzt, dass @merzmensch einen "gegenschuss" zu diesem bild haben muss. vielleicht bekomme ich das bild auch noch?!? - hier ist eine auswahl von "gegenschüssen" @merzmensch ;-)))
nachtrag: dieses wochenende auch wieder intensiv: "hommage an aby warburg": vergl. magazin.rebell.tv #5 | doku zum ausdrucken zu magazin #5 | serie: "sehen lernen" (eigene übungen und anleitungen zum fotografieren in der tradition von aby warburg | vergl. karl sierek)
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17.5.2010 bazon brock im morgenland | raumvergleich: www.stiftsbibliothek.ch und vortragssaal www.archbau.zhaw.ch

raumvergleich: www.stiftsbibliothek.ch und vortragssaal  www.archbau.zhaw.ch
raumvergleich: www.stiftsbibliothek.ch und vortragssaal  www.archbau.zhaw.ch
raumvergleich: www.stiftsbibliothek.ch und vortragssaal  www.archbau.zhaw.ch
bazon brock im morgenland:
alle einträge von heute | das tagesprogramm | alle einträge von gestern
sensationell die unterschiede zwischen der stiftsbibliothek und dieser ex-industriehalle. oder: hier gehts ja auch ums zertifizieren. vorher waren es metallteile. jetzt sind es junge menschen. ähm... wo war ich? ahja: wie der raum von unten nach oben (und zurück) gedacht ist, wie der barocke saal der stiftsbibliothek wie ein darm orgelt, gurgelt und die besuchenden durch sich durch massiert: sensationell: silvio frigg & bazon brock im doppel! (das gibts leider viel zu selten, solche kombinationen | vergl. idee lustmarsch 2006, freunde & feinde) | und hier? was für ein behälter ist das? im boden tiefe rillen. keine ahnung. historisch? stolperstellen all über all. ein ruhiges laufen ist hier nicht angedacht. vorsicht bei jedem schritt ist geboten.

unten: eisengestell. saugende tischplatte. eher geeignet, etwas auszustellen, als sitzend daran zu arbeiten. im boden die rillen. der stuhl steht schräg.

mitte: neolicht horizontal. strahler nach oben. lautsprecher nach unten. alle drei reihen unerreichbar hoch für einen menschlichen körper.

oben: laufschienen mit zwei eisenhacken. rot. deckenstrahler. durchsicht zu wäremtauschern(?), zum dach. sehr hoch. und vielleicht hängt bald wieder ein schweres teil dort oben. und wird im kreis gedreht. unendlich. (so unendlich wie die ausführungen des onkel bazon. mein hunger knurrt jetzt. soll ich bellen? - ich packe jetzt ein und steh auf ;-)

3er serien sehen lernen (hommage an aby warburg) | alle einträge von heute | bazonbrock.de | jetzt also in den räumen von: www.archbau.zhaw.ch
architektur anbeten verboten
NACHTRAG (23:49h): tp hat sich notiert:
gestaltung ist die entfaltung der mittel, um dem terror der zwecke zu entkommen. (bazon brock)
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