- beim vermeintlich direkten weg zum spiel, leitet einem die präzistuende url auf die hauptseite von nzz-campus. und dort finde ich den hinweis auf den 10-jährigen geburtstag des ersten internet-fernsehens im deutschsprachigen quartier der kleinstadt schweiz.
- urs wenger. lehrstuhl für hr-management, uni zh. wortgut. wissenstransfer: "implizites wissen in der firma behalten." (erst letzthin ist uns an gleicher stelle stephan amstutz aufgefallen.) das thema von wenger ist uralt. komisch, dass es noch immer völlig irritationsfrei kommunziert wird. selbst implizites wissen, muss also abgesaugt werden wenn mitarbeitende das unternehmen verlassen. das ist ZIEMLICH konservativ formuliert. wenger muss meinen: ... wenn mitarbeitende am abend das haus verlassen! implizit sagt er das freilich auch. immerhin: am tag der kündigung, kannst du dieses unternehmensziel nicht mehr erreichen. du musst es also laufend, ständig, stetig machen. das ziel ist klar: ein unternehmen, was von menschen abhängig ist, ist ein schlechtes unternehmen um es gewinnmaximierend zu idealen werten auflaufen zu lassen. was ein unternehmen braucht, ist strohblöde, abhängige menschen, welchen man am morgen sagen kann: heute verkaufen wir 1000x diese fiese unwertpapier. je dümmer die mitarbeitenden, je genialer die chance, das teil auch verkaufen zu können. implizit generiertes wissen in einem call-center? nicht mehr nötig zu erheben. da 100% frei von menschen. genial :-/ dazu passt: klaus eck und markus albers: "jeder mensch ist eine marke" | eben dachten wir noch, die NZZ mache gute gegenwartsbeobachtung. solche pr-texte in NZZexecutive verraten dann doch wieder das gegenteil: blind auf allen augen!
- urs widmer mit einem sensationellen text über jan vermees "die malkunst". schön erzählt. ein lesegenuss. der maler, welcher sich selbst einen nachruhm ermalen will. und erleben muss: the mythos is a fake!
- seite 11. vermischtes. die nasa und die nzz kämpfen erbittert um apollo 14. spe. lässt nicht nur ein bild zeigen, auf welchem wirklich gar nix zu sehen ist und schreibt dafür umso wilder von "deutlichen" und "noch genaueren" spuren auf der mondoberfläche... dabei vergessen wohl alle beide: einem bild trauen wir überhauptreingar nicht. wir alle kennen fotoshop. so what? witziger ist der hinweis, dass die nasa die "mondsonde lunar reconnaissance orbiter" so in umlaufbahnen versetzt, dass diese den eigenen spuren hinterher spähen kann. als wären sie selbst auch nicht mehr so sicher, was damals wirklich war. ob kubrik in den studios in london wirklich eindrücke auf dem mond hinterlassen hat? - ich habe keine zweifel! (später)
- international. seite 3. der tschetschenische präsident kadyrow als löwenbändiger im bild zur darstellung gebracht. gho. der name "muschik" kommt im text leider nicht vor: hier ein intro ;-)







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