dieser artikel in der NZZ war anlass für die einladung der beiden autoren. | geplant war dann: werner a. meier, pascal zwicky, www.ipmz.uzh.ch | heute kommt unvermittelt folgendes eMail hier an:

Mittlerweile sind wir (...) so zugedeckt, dass wir uns den Luxus eines solchen „sinnlosen“ Gesprächs im Rahmen von Rebell.tv nicht mehr leisten können.gespräche absagen? das passiert immer mal wieder. es gibt dafür so viele gründe. aber das trifft hier wohl alles nicht zu. da ist einer so richtig aggressiv. was seinen meinungswandel vom termin anbieten bis zu einer solchen absage durchläuft? warum kommt nicht einfach der professor nicht und er schickt halt seinen mitarbeiter? keine ahnung. es ist ein zeichen. logo: paul watzlawicks geschichte vom mann mit dem hammer könnte einem einfallen. stress. unsicherheit. bei allen distanzierungs- und rückweisungsversuchen: es NICHT persönlich nehmen, wäre wohl auch nicht das, was sich der herr profossor von mir wünscht. er will mir etwas sagen. und zwar deutlich. (bloss: was eigentlich?)
ist es unfair, dieses eMail hier "offen zugänglich" abzulegen? ist es das, was mit dem "pranger internet" bezeichnet wird? wird ihm diese, meine reaktion, bloss als beweis für meine sinnlose, überflüssige arbeit dienen?- so einfach wird es nicht gehen! der hypventilierte streit zwischen journalismus und blogger, ist eine geniale "rhetorische empörung", welche es ermöglicht, dass themen, unterschiede, differenzen, probleme ans licht gefördert werden. die frage nach der rolle der wissenschaft in der aktuellen gesellschaftlichen, "sozialen metamorphose" (robert castel) ist keine beliebige, sondern eine zwingende. professoren, welche meinen bestimmen zu können, wo gespräche auf gleicher augenhöhe stattfinden - im niedrigsten fall mit dem feuilleton der grossen zeitungen! - sind vorbei. wie auch immer: freuen wir uns halt über den *verrückten* disziplinenkollegen norbert bolz:
überblick s.w.i.r. | links & kommentare
übersicht: berlin 24.10.2009 - 29.03.2010




















