zum pdf
| habe erst jetzt diese arbeit gefunden | sarah bei rebell.tv | interessant die zuordnungen:

autor: Stefan M. Seydel (origineller Schweizer Mediendissident)
land: Schweiz
kategorie: Blogs von Privatpersonen und Aktivistinnen und Aktivisten
ausbildung: A/K (= Akademiker/in / Künstler/in)
geschlecht: männlich

soso... besser gefällt mir aber natürlich (s. 48):

obwohl auch hier offensichtich wird, dass meine eigene interpretation meiner arbeit völlig übergangen wird: in der darstellung der projektfasen könnte schnell ersehen werden, dass die entwicklung eng mit dem durchdeklinieren der politischen verhältnisse am südufer bodensee (von unten nach oben) korrespondiert. auch die reihe "erinnern - gedenken - erneuern" würde diesen "eindruck" leicht bestätigen können. etc. etc. abernu... | keine ahnung, ob mir sarah mal gezeigt hat, dass die arbeit rausgekommen ist. (ich vermute aber doch. finde es bloss komisch, dass ich sie nicht kenne.) keine ahnung. aber vermutlich mache ich eine "kontextüberlagerung". weil ich von div. anderen arbeiten weiss, welche uns (nicht nur erbsenzählend) ausgewertet haben und ich bis heute nie ein pdf zugestellt bekommen habe. himml. wie kommen die wissenschafter dazu, mich zwar auszuzählen, aber dem opfer der beobachtung keine recht zur gegenrede anzubieten. oder besser: wenn die nicht wollen, dass ein link (und kommentar) zu ihrer arbeit gemacht wird: was bedeutet das?

- dass sie mir nix zutrauen? (obwohl ich huch!akademiker und hicks!künstler bin?)
- weil sie dafür keine ects-punkte bekommen?
- weil sie schiss haben vor einer second opinion?
- und immer so weiter
übrigens: leider ist mein angebot für eine ganz andere forschungsfrage an die medienwissenschaften bis heute unnachgefragt geblieben. das finde ich traurig ;-)

und eben auch noch gefunden. ein feedback von einem meiner ex-profs im bachelor-studium:


medienpraxis.ch
| habe kommentiert: "um beim ende anzufangen: jaja. das hast du ganz richtig gelesen. (eine referenz an silvia staub-bernasconi!)

deine verwendung von "diskurs" teile ich im übrigen nicht. mit vilém flusser interessiere ich mich um "dialog".

deine verwendung von "nebelbomben" tut so analytisch, höre ich aber mit dem "selbstoffenbarungsohr". (das behält mir dich sympatisch!)

@tom: reto war (und ist mir noch heute) ein mir wichtiger dozent aus meiner studienzeit. ich finde es wunderbar, wenn einem professor die ex-studis nicht egal sind! (wo gibts das heute noch?)

@gogo: schon dein pseudonym verrät, dass du alles kennst, was selbstdarstellung anbelangt. lerne jetzt noch das wort projektion

NACHTRAG 1: es hätte wenig früher noch einen artikel in der süddeutschen zeitung gegeben: /dfdu-auf-in-die-kultur-der-kontroverse ;-))) wenn es also eine kritik an dem eintrag des ex-journalisten eugster geben könnte, dann den etwas zuschnellen gedanken copy/paste?! wenn aber das wissenschaftliche umfeld auch bloss noch vermittelt, was die journalisten vermitteln, wozu dann noch soziologie, wenn es doch werbung gibt?
NACHTRAG 2: von reto eugster zitiere ich ständig "die genese des klienten". erschienen im jahr 2000 bei haupt. eugster demonstrierte die beschreibungskraft der luhmannschen systemtheorie im umfeld der sozialen arbeit: in einem simplen zwei-schritt werden klienten "gemacht". eine profetische arbeit! die erfindung "ich ag" war damals wohl noch nicht ausgesprochen worden. aber wenn menschen als unternehmen begriffen werden, ist aus prinzipiellen gründen leiden an gesellschaftlichen verhältnissen unmöglich. leiden ist dann ein kommunzieren eines suboptimalen businessplans. es kann geholfen werden. eben: bis zur "verdampfung". (so gesehen, könnte die woz mit ihrer verwegenen parteipolitikverortung luhmanns mit "links" doch noch begründet werden ;-)))
NACHTRAG 3: habe erst heute abend gemerkt, dass ich vermutlich den eintrag von reto eugster verwechselt habe: sein letzter abschnitt hat sich ja vielleicht gar nicht auf meinen eintrag im blog bezogen, in welchem ich übe den artikel in der WOZ gelacht habe, welcher luhmann unter die linken soziologen subsumierte. (bloss um zu sagen: wenn ein journalist solches nicht versteht, wie will er dann alles andere verstehen. etc.) aber vielleicht hat ja eugster eine notiz gemacht, nach dem eigenen lesen des textes in der WOZ. ohne zu wissen, dass wir uns beide darüber krumm gelacht haben. und immer so weiter... wie auch immer... habe mich geärgert über den kommentar von @gogo zur "selbstdarstellung"... was freilich der genau richtige einstieg war für heute abend...

zum schluss noch: wenn ich hier in berlin "woz +rebell.tv" eingebe | wenns zum davonlaufen ist, geh ich spazieren. und danach meese-mässig "konventionen rauchen" :-P | übersicht: berlin 24.10.2009 - 23.03.2010