fairarts.org | die
"10-uhr nachrichten" von heute | naja: da sind mir einige zitate verrutscht. selber aufgefallen ist mir:
"...sammler und künstler spiegeln sich ineinander, ihr erfolg hat dieselben ursachen. ihr reichtum gründet nicht auf arbeit, sondern auf kreativen entscheidungen."
"museen sind denkmale von gewalt und verschobener ordnung."
"jeder ausstellungsbesucher leistet ehrenamtliche arbeit zur preissteigerung von kunst." (das passt zu: "holländische fussballfans als teil des standortmarketings der niederlande?"
"ein sakraler fetisch soll wie ein wunder vom markthimmel fallen. wenn so ein objekt nur 100'000 euro kostet, kann kein mensch daran glauben.
zum wundertätigen reliquiencharakter der kunst gehört auch soziales engagement. kunsthallen haben die funktion von klöstern der bettelorden angenommen. sie lassen sich, wie ihre mittelalterlichen vorbilder, gerne an stadträndern und in vierteln der armut nieder."
"es gibt heute eigentlich nur noch politisch engagierte kunst, die dem publikum problemzonenmassage anbietet: sei es zum irakkrieg, dem abholzen des amazonas oder zur kinderpornografie. immer findet sich ein thema, worüber die kunstwelt den gutmenschen in uns anspricht." (bloss als hinweise, welche ich als schwächere passagen lesen würde ;-))
"museale kunst ist zur symbolischen leitwährung des globalisierten kapitals geworden."
und erste jetzt gesehen:
"unruhe bewahren". so nannte beat wyss den vortrag, welche er am jahrespressekonferenz des MAK in wien am 14.02.2008 gehalten hat... haha ;-)
und was sollen wir nun tun, beat wyss? - sein investitionstipp
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