
nachtrag: zum glück gibts rbb. dort kommt onkel harald zeitversetzt noch einmal. also. die url lautet: polylog.tv. die kobalt-schule ist halt eben keine schule der kobolde: da haben sie einen auftritt bei onkel harald und bringen die seite nicht auf diese sekunde online. eieiei... *nachsitzen*... ;-)) auch sonst: tita scheint sich nicht gewohnt zu sein, eine kamera in händen zu halten! (steif gestreckte finger um dieses igitt-teil... was zusätzlich auch noch so löcher hat, wo so gelbe dinger reingesteckt werden können. uahhhh!) leider ist auch die idee nicht gerade taufrisch: zirka zwei jahre hinter dem canadischen fernsehen zurück: das pöbel darf videos online stellen. wow! und darf dann (huhu!) darauf hoffen, dass DAS polylux-team einen clip auswählt und am richtigrichtigen fernsehen zeigt: so ggggeil!!! und dann würde man "für 5 minuten ein star". yesssss! - knallhart: harald schmidt bringt es auf den punkt: wie tita zeigen will, wie doof youtube.com sei, springt er verbal dazwischen und will genau das sehen, was tita problematisieren muss um ihr "innovatives produkt" als toll präsentieren zu können... eieiei... da hat tita titan-unterricht vom tv-guru bekommen. vermutlich aber nicht *kostenfrei*. (vgl. meditationsübung von weiter oben ;-))
so wird tita also zur konkurrenz von amanda unboomed? (da gehe ich jede wette ein, wer gewinnt. ard-rbb-geld-power hin und her ;-)) übrigens: popurls.com kommt aus der provinz. linz. austria. um präzis zu sein think ;-))jaja: die welt ist flach. und die flachmacher kommen mit 100 megabites pro sekunde dahergedüst...






Kommentare
Dürfen wir vielleicht erstmal starten, bevor ihr den Fleischwolf rausholt? Ich weiß, dass ich gestern unser Vorhaben nicht angemessen
geschildert habe, vor allem für die, die wirklich in der Materie
stecken. Aber, ehrlich gesagt, so einfach ist das auch nicht unter diesen Umständen. Es ist immerhin Harald Schmidt, der da vor einem
sitzt. Und man weiß, man hat vielleicht nur ein paar Sekunden, um einem wenig internetaffinen Publikum im Durchschnittsalter von 52 Jahren, eine doch recht komplexe Idee nahe zu bringen. Und natürlich wollen wir auch die erreichen. Alles andere wäre reichlich elitär gedacht. Und bitte vergesst bei aller berechtigten Kritik nicht, dass ich gestern nicht in Eurem Medium unterwegs war, wo alle wissen, wovon die Rede ist.
Was Youtube betrifft: das war keine Generalkritik, wie einige es wohl verstanden haben. Auch wir werden nur so gut sein, wie der Content der User. Und was da kommt, muss man sowieso erstmal abwarten. Zunächst starten wir mit dem Fight Club und zwei Videocasts. Ganz bescheiden. Ihr werdet es ja hoffentlich heute Nacht erleben.
hallo deren mitverfolgende Redaktion,
das Problem scheint wohl doch ein wenig im vermarkteten Mainstream TV an sich zu liegen, weniger an Deinen symphatischen und so zart wirkenden understandements hier und den noch ungewohnten ersten Schritten mit einem Blog, der sich nicht nur grundlegend von professionellen Medien unterscheidet, sondern per se die andere Seite des Mediums darstellt. Wurden früher etwa von den sog. freien Radios die professionellen Medien nachgeahmt, ging der Versuch stets in die Hose. Mehr noch verhält es sich umgekehrt, nur das eben der symphatische Anfängerbeigeschmack wegfällt, auch wenn das die professionelle, persönliche und 'bescheidene' Schreibfeder über mir hier so will.
Das Problem beginnt bei 'Hallo liebe Zielgruppe' und endet mit 'Die Zuschauer können einsenden und dann wählen WIR aus. Nur das beste, klügste, pointierteste, damit nicht jeder Rülpswettbewerb zur Geltung kommt.'
Klar, wer durch jahrelange Erfahrung sein journalistisches Wirken nach Castingagenturen und Radakteuren vom Dienst ausrichten musste, kommt professionellerweise auch damit klar, jetzt die sich in den Medien teils ungewollt wiederfindende Bloggerszene als Zielgruppe anzusprechen. Mehr noch diejenigen, die schon immer mal wissen wollten, was diese jungen hypen und freien Medien eigentlich sind. In hochtechnisierten Layoutumgebungen und mit einer ganzen Onlineredaktion als 'Team' um sich herum fällt das umso leichter, desto mehr man sich am 'independent-markt etabliert. Und sicher würdet Ihr nicht mal bestreiten, zielgruppenorientiert zu arbeiten.
Dabei hilft die beste Moderation nichts: ['Jetzt sind wir am Flughafen'] Ein zielgruppenorientiertes professionelles AusStrahlen geht eben genau am Kern der [Ziel]Gruppe vorbei, selbst derjenigen, die nur konsumiert. sms, der Blogger, der rebell.tv hier jeden Tag aufs Neue ins Leben ruft, meint: 'ich kümmere mich eben nicht ums Empfangen werden'. Und genau das ist es, was die simulierende Anbiederung an kleine Blogs durch quotenorientierte Redaktion niemals erreichen kann. Es ist eben das gezielte 'Danebensehen', das letztlich den Reiz daran ausmacht, herumstreunende Menschen und deren Medien einzufangen.
Tut mir leid, diesmal weder Vorschusslorbeeren um der Motivation willen erteilen zu können, noch Dein ebenso persönlich wirkendes statement hier oben angemessen würdigen zu wollen, aber: dieses Konzept besser gleich selbst wieder einstampfen, bevor es nach den ersten drei Piloten den Sendplatz verliert. Denn selbst der sich nach Undergroundatmosphäre sehnende Teeny dürfte ebenso wie der jungorientierte 50jährige Mittelstandsunternehmer bald feststellen, dass sich die Nischentaktik des ur-eigensten Blogpodiums eben nicht nachahmen lässt. Es geht beim Blog eben nicht um junge hippe Technik, sondern um die ganz private 'Intimität im kollektiven Bereich' [sinng. nach Jo van der Spek].
Aber lasst Euch mal nicht bremsen, wir müssen ja 'nicht hinsehen'.