zum glück gibts noch die medienhefte.ch: sonst hätte ich es nicht einmal gefunden und nicht feststellen können, dass mir der termin überhaupt nicht passt: maz.ch

Zum ersten Mediapodium lädt das MAZ Verleger und ChefredaktorInnen sowie Hauptdozierende und Gremienmitglieder ins KKL. Dort dreht sich am 21. Juni 2006 alles um die Frage «Citizen Journalism – Können alte Medien in der neuen Welt überleben?» Zu diesem Trend-Thema, das nun auch die Schweiz ergreift, referieren internationale Top-Shots.

Fast täglich hört und liest man von neuen Ideen, Trends, Entwicklungen im Medien- bzw. Kommunikationsbusiness. Was ist realistisch, denkbar? In welche Richtungen weisen bereits realisierte Neuerungen? Und was heisst das für den künftigen Medienalltag? Wie verändern sich Berufsbilder, Rollen, Organisationsformen, Besitzverhältnisse? Diese Fragen werden vor dem Hintergrund des aufkommenden Citizen Journalism diskutiert. Auf dem Podium sind:

  • Bill Kovach, Founding Director of the American Committee of Concerned Journalists, New York
  • Pete Clifton, Head of BBC News Interactive, London
  • Peter Hartmeier, Chefredaktor Tages-Anzeiger
  • Mario Sixtus, Journalist und Blogger, Düsseldorf
  • Sylvia Egli von Matt, Direktorin MAZ

da gibts schon ein paar namen, welche ich gerne mal vor die linse bekommen hätte... logo... (aber wer weiss, vielleicht bekommen wir ja einen podcast vom kultpavillon?!?) das wäre ein hübscher abend gewesen. zuhören wie jene übers thema reden, welche es erleiden und deshalb natürlich am allerbesten kennen ;-)) schon der ausschreibungstext ist ja hübsch: so komische wörter *ergreifen* jetzt auch die insel der glückseligen kleinstadt schweiz... huhu! das *ausländische* fänomen muss unter kontrolle gebracht werden, ohne dass wir eine volksabstimmung haben machen dürfen und damit jahre gewonnen haben uns auf diese fürchterliche grenzelosigkeit - wenigstens emotional - haben einstimmen können... das ist schon ziemlich bedrohlich. da gehts ans eingemachte. sogar die besitzverhältnisse scheinen bedroht... huhu... - aber ich glaube nicht, dass es so schlimm kommt. die wenigen verlegermonopole werden mit ihren vielen millionen nicht so schnell bedroht. insbesondere nicht, weil *kapital* bekanntlich so scheu wie ein rehlein ist: beim winzigsten zipperlein ist es schon wieder verschwunden... neiein: das geld bleibt wo es ist und falls der schlimmste anzunehmende verlegerfall auffallen sollte, werden die vermeintlichen konkurrenten gemeinsam wissen, wie einem solchen ding der garaus gemacht wird... bis dahin gilt:

warten. warten. zuschauen. warten. warten. und dann: warten. warten. zuschauen. ausländer befragen. warten. zuschauen. und dann via breitband mal alles zumüllen mit dem material was eh auf den redaktionstuben herumliegt. pöpel darf viel geld ausgeben um via mms-suprgggeile infos zu beziehen. warten. zuschauen. warten. warten. und dann: warten. warten. zuschauen. ausländer befragen. pöpel darf mms-geschichtlis zahlen: sehr gggeil. auswerten. mut auszeichnen mit preis. feiern. (innovation!) warten. warten. warten. und zuschauen. qualität des vorhandenen angebotes mittels einer studie erheben lassen. auswerten. auslachen. warten. zuschauen. warten. warten. und dann: warten. warten. zuschauen. ausländer befragen. und dann einen wettbewerb ausschreiben: wer hat innovative ideen? (hauptpreis: iPod!) auswerten. warten warten. warten. ahja: einen grossen preis ausschreiben. auszeichnen der braven und fleissigen. warten. auswerten. zuschauen. ausländer in der EU befragen. und warten. und mal einen test machen: die ganze redaktionsstube bloggt eine ganze woche! wahnsinn. auswerten. auszeichnen. feiern. warten. warten. onkel roger in berlin besuchen gehen. auswerten. warten. und dann warten. die ausländer konsultieren. warten. warten. (neiein: die stille täuscht: der stress an internationale kongresse zu rasen ist enorm!) warten. onkel roger fragen. warten. die investierten millionen beweinen, welche verloren wurden durch die ein bischen probierten projekte. warten. viel besser ausbilden. die journis sollens endlich lernen: himmel diese jammertüten. flexibel sollen sie werden. warten. warten. warten. die ausländer befragen. die gratis-angebot verfluchen. warten. hoffen. beten. warten. trauern, dass die einzigen experten, welche etwas hätten machen können, inzwischen nach china ausgewandert sind. oder ins engadin. oder beides. warten. warten. warten. warten. warten. zuschauen. ausländer befragen. studien in auftrag geben. warten. benchmarking machen. feststellen des abstandes zum bösen ausland in km errechnen. warten. warten. zuschauen. warten. warten. warten.

wie auch immer: tolle leute. gutes thema. da wäre ich gerne am schnippsel gewesen... himmel... dafür war ich vorher an der webby-party in ny. und hoffe dort ein paar *top shots* - natürlich von amanda befragt - aufgenommen zu haben... auch nicht schlecht. odr? eben. also...